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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,
bislang erfolgt die Therapiesteuerung bei Brustkrebs in der Regel durch genetische Veränderungen im Tumorgewebe, die durch invasive Biopsien festgestellt werden. Das könnte künftig deutlich einfacher werden, denn einer aktuellen Studie zufolge bietet zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) eine vielversprechende nichtinvasive Alternative. Die Arbeit belegt, dass ctDNA-Tests in 35 Prozent der Fälle die Behandlungsentscheidungen beeinflussten, da damit die Eignung für Therapien wie Alpelisib, Elacestrant und Capivasertib festgestellt werden konnte. Erfreulicherweise zeigte sich eine hohe Übereinstimmung zwischen ctDNA und FFPE-Gewebeproben. „Diese nichtinvasive Methode hat das Potenzial, die Art und Weise zu verändern, wie metastasierter Brustkrebs gemanagt und behandelt wird“, kommentiert Korrespondenzautor Prof. Peter A. Fasching.
Das therapeutische Potenzial von Bewegung wurde in den letzten Jahren erst nach und nach erkannt und wird sicherlich noch nicht überall optimal genutzt – schon deshalb, weil viele Patienten nicht den Dreh bekommen, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Dabei lohnt es sich ungemein, den inneren Schweinehund auszutricksen: Denn überstehen Kolonkarzinom-Patienten ihre Erkrankung, sorgt viel Bewegung in der Folgezeit dafür, dass sich ihre Lebenserwartung jener der Allgemeinbevölkerung annähert. Bleiben sie dabei rezidivfrei, übersteigt sie diese sogar.
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