Ausgabe 10/2025

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Dienstag, 04. März 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,

bislang erfolgt die Therapiesteuerung bei Brustkrebs in der Regel durch genetische Veränderungen im Tumorgewebe, die durch invasive Biopsien festgestellt werden. Das könnte künftig deutlich einfacher werden, denn einer aktuellen Studie zufolge bietet zirkulierende Tumor-DNA (ctDNA) eine vielversprechende nichtinvasive Alternative. Die Arbeit belegt, dass ctDNA-Tests in 35 Prozent der Fälle die Behandlungsentscheidungen beeinflussten, da damit die Eignung für Therapien wie Alpelisib, Elacestrant und Capivasertib festgestellt werden konnte. Erfreulicherweise zeigte sich eine hohe Übereinstimmung zwischen ctDNA und FFPE-Gewebeproben. „Diese nichtinvasive Methode hat das Potenzial, die Art und Weise zu verändern, wie metastasierter Brustkrebs gemanagt und behandelt wird“, kommentiert Korrespondenzautor Prof. Peter A. Fasching.

Das therapeutische Potenzial von Bewegung wurde in den letzten Jahren erst nach und nach erkannt und wird sicherlich noch nicht überall optimal genutzt – schon deshalb, weil viele Patienten nicht den Dreh bekommen, mehr Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Dabei lohnt es sich ungemein, den inneren Schweinehund auszutricksen: Denn überstehen Kolonkarzinom-Patienten ihre Erkrankung, sorgt viel Bewegung in der Folgezeit dafür, dass sich ihre Lebenserwartung jener der Allgemeinbevölkerung annähert. Bleiben sie dabei rezidivfrei, übersteigt sie diese sogar.

Mehr zu diesen und vielen weiteren Themen lesen Sie in diesem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Therapiesteuerung bei Brustkrebs per Flüssigbiopsie

Therapiesteuerung bei Brustkrebs per Flüssigbiopsie

Seit Jahren wird die Brustkrebsbehandlung durch genetische Veränderungen im Tumorgewebe gesteuert, die typischerweise durch invasive Biopsien festgestellt werden. Die dynamische Natur des Karzinoms und die Einschränkungen bei der Gewebeentnahme stellen Mediziner jedoch vor erhebliche Hindernisse.

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Hohe Chance auf Heilung beim frühen HER2+ Mammakarzinom

Das frühe HER2+ Mammakarzinom hat einen beeindruckenden Paradigmenwechsel durchlaufen: von einer gefürchteten Diagnose hin zu einer realistischen Chance auf Heilung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die neoadjuvante Therapie. Im Gespräch erklärt PD Dr. Mattea Reinisch, weshalb diese Strategie die Grundvoraussetzung für eine individualisierte Behandlung darstellt. Lesen Sie jetzt das Interview!

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Nach einem Kolonkarzinom: Bewegung normalisiert Lebenserwartung

Körperliche Aktivität kann Überlebenden eines Kolonkarzinoms helfen, Raten eines langfristige Überlebens zu erreichen, die denen der Allgemeinbevölkerung ähneln. Dies geht aus einer soeben in „Cancer” veröffentlichten Studie hervor.

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Nplate®: Einzigartige ITP*-Therapie
seit mehr als 15 Jahren

Die 1x wöchentliche s. c.*-Applikation von Nplate® (Romiplostim)1,# kann für viele ITP-Patient:innen einen Gewinn an Komfort bedeuten. Z. B. entfallen diätetische Vorschriften, die bei einer oralen Therapie häufig als einschränkend empfunden werden.2 Nplate® ermöglicht mehr Flexibilität im Alltag und sechs therapiefreie Tage. Die Selbstinjektion# kann die Praktikabilität erhöhen.1

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Förderung für weltweit zugängliche Schnell-Identifikation von Tumorzellen

Förderung für weltweit zugängliche Schnell-Identifikation von Tumorzellen

Eine Kombination aus neuer Labortechnologie und Künstlicher Intelligenz soll eine schnelle und präzise Unterscheidung von Untergruppen von Hirntumoren flächendeckend verfügbar machen.

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Synergien nutzen – mit KonSequenz therapieren*

Eine antiangiogene Therapie nach Immuntherapie kann zu einer Normalisierung der Gefäßstrukturen führen2 und somit den Zugang der Immunzellen und anderer systemischer Therapien zum Tumor erleichtern3,4.

Zur Fachinformation
Referenzen

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Deutsche Krebshilfe fördert Projekt zur verbesserten Tumoroperation

In einem Verbundprojekt des UKSH, der Universität zu Lübeck und des Medizinischen Laserzentrums Lübeck kommt ein Megahertz-Optische-Kohärenztomographie-System zum Einsatz, das in ein Mikroskop integriert wurde. Es soll bei Hirntumoroperationen die Erkennung funktioneller Hirnareale ermöglichen und die Behandlungsergebnisse verbessern.

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Dysfunktionale B-Zellen als neues Ziel für Krebsimmuntherapie identifiziert

Dysfunktionale B-Zellen als neues Ziel für Krebsimmuntherapie identifiziert

Wissenschaftler der University of Pittsburgh School of Medicine und des UPMC Hillman Cancer Center haben eine neuartige Subgruppe krebsbekämpfender Immunzellen entdeckt, die sich außerhalb ihrer normalen Nachbarschaft – der tertiären Lymphstruktur – befinden, wo sie bei engem Kontakt mit Tumoren frustrierend dysfunktional werden.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Leberzellkarzinom: ESMO-Leitlinie für die klinische Praxis zur Diagnose, Behandlung und Nachsorge
Ann Oncol, 20.02.2025 

ctDNA-Nachweis in Zerebrospinalflüssigkeit und Plasma und Mutationsübereinstimmung mit dem Primärtumor in einer multizentrischen prospektiven Studie an Patienten mit einem Gliom
Ann Oncol, 18.02.2025

Gesamtüberleben je nach Tageszeit der kombinierten Immun-Chemotherapie bei fortgeschrittenem Nichtkleinzelligen Lungenkrebs: eine bizentrische bikontinentale Studie
eBioMedicine 2025;113:105607.

Strahlentherapie beim analen Plattenepithelkarzinom: Klinische Praxisleitlinie der American Society for Radiation Oncology (ASTRO)
Pract Radiat Oncol, 27.02.2025

 
 

Blutproteine in der Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen

Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried und der Universität Kopenhagen, Dänemark, zeigt, wie Genetik und Entwicklung die Blutproteine von Kindern formen. Die gewonnenen Daten können im neuen Webportal proteomevariation.org abgerufen werden.

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Dickdarmkrebs: Forschende finden epigenetischen Schlüssel

Dickdarmkrebs: Forschende finden epigenetischen Schlüssel

Ein Gen namens HMGA1 (High Mobility Group A1) könnte der Schlüssel zur Entwicklung von Krebserkrankungen des Kolons sein. Das berichten US-Forscher in einer gerade publizierten Studie.

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PANORAMA:

Die EU-Kommission berät derzeit mit Vertretern der Autoindustrie künftige Strategien. Mehrere hundert Ärztinnen und Ärzte haben in einem offenen Brief EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aufgefordert, am geplanten Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor im Jahr 2035 festzuhalten.
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Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerald Gaß, fordert Klarheit bei den noch gegensätzlichen Positionen der beiden wahrscheinlichen Koalitionspartner Union und SPD in Sachen Krankenhausreform.
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Das Versorgungsforschungsprojekt UFO entwickelt ein standardisiertes Befragungsinstrument, in dem Patienten Beschwerden in der Folge von Operationen angeben können. Die Daten sollen die Risikoabschätzung für Eingriffe und Patientengruppen erleichtern und der Qualitätsverbesserung dienen.
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TERMINE:

DGHO Frühjahrstagung 2025
14. März 2025
Berlin

„Ich werde auf mich achten“ – Kurs zur Überlastungsprävention für Ärztinnen und Ärzte – 1. Teil: Situationsanalyse und Ressourcen-Check
21. März 2025
online

European Lung Cancer Congress 2025
26. - 29. März 2025
Paris, Frankreich

AKO/AUO Intensivkurs Uro-Onkologie – 3. Teil
28. - 29. März 2025
online

 
 

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