Ausgabe 32/2025

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Dienstag, 05. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,

Eierstockkrebs ist bekanntlich schwer beizukommen. Wissenschaftler der gemeinnützigen Organisation Ludwig Cancer Research haben sich jetzt mit den Immunlandschaften des Ovarialkarzinoms befasst. Sie konnten vier Immunphänotypen identifizieren, die prädiktiv für die Prognose sind. Außerdem stellten sie fest, dass bei einem Rezidiv der Status der Homologen Rekombinationsdefizienz (HRD), tumorinfiltrierende Lymphozyten und myeloische Nischen die Immunlandschaft prägen. Ovarialkarzinomrezidive mit HRD entgingen der Immunkontrolle über COX/PGE2-Signalwege. Last, but not least stellten die Wissenschaftler fest, dass eine TREM2-Blockade das Ansprechen auf die Chemotherapie in Ovarialkarzinom-Modellen mit BRCA1-Wildtyp verstärkt.
Lesen Sie außerdem, wie in den USA jetzt Alpha-Strahlung gegen Brustkrebs getestet wird, wie sich die weltweit steigende Zahl der Leberzellkrebsfälle eindämmen ließe, was es Neues bei Tests auf gynäkologische Karzinome gibt und vieles mehr.
Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerwoche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Immunlandschaften von Eierstocktumoren liefern Hinweise auf bessere Therapie

Immunlandschaften von Eierstocktumoren liefern Hinweise auf bessere Therapie

Das Immunsystem ist maßgeblich dafür verantwortlich, wie Patientinnen auf Standardtherapien gegen Eierstockkrebs ansprechen. Bisher war jedoch wenig darüber bekannt, wie sich die Immunlandschaft von Tumoren bei einem Rezidiv verändert und wie diese Veränderungen das meist schlechte Ansprechen auf nachfolgende Therapien beeinflussen.

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TIBSOVO®: 3x mehr (Über)Lebenszeit

TIBSOVO® zeigt als zielgerichtete Therapieoption eine starke Wirksamkeit (bei guter Verträglichkeit und Lebensqualität). Neu diagnostizierte AML-Patienten mit IDH1-Mutation, die für intensive Chemotherapie nicht geeignet sind (FI), konnten in Kombination mit Azacitidin ein medianes Überleben von 29 Monaten (gegenüber 7,9 Monaten unter Azacitidin-Monotherapie) erreichen.

Fachinformation

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Neuartiges radioaktives Medikament gegen Brustkrebs erstmals in den USA eingesetzt

Die Mayo Clinic hat im Rahmen einer internationalen, multizentrischen klinischen Studie eine erste Person in den USA mit einem neuartigen radioaktiven Medikament gegen fortgeschrittenen Brustkrebs behandelt.

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Trodelvy: mOS-Vorteil signifikant in
zwei Indikationen*,1,2

Die Studienergebnisse zeigen Trodelvys signifikante mOS- und mPFS-Vorteile bei der Therapie von vorbehandelten Patientinnen mit mTNBC und HR+/HER2– mBC im Vergleich zum Kontrollarm – bei höherer Lebensqualität und über 94 % Therapieadhärenz.1–3 Um das volle Potenzial von Trodelvy zu nutzen, kann es sinnvoll sein, das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat frühestmöglich gemäß der Zulassung einzusetzen.**

Pflichttext | Fußnoten & Referenzen

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Leberzellkrebs-Fälle könnten bis 2050 weltweit stark steigen

Leberzellkrebs-Fälle könnten bis 2050 weltweit stark steigen

Leberzellkrebs hat eine schlechte Prognose. Die weltweite Zahl der Fälle dürfte weltweit steigen – auch in Europa. Dabei ließe sich die Krankheit meist verhindern.

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Lynparza® in der Adjuvanz (OlympiA):
6-Jahres-Follow-up1

Lynparza® hat einen neuen Meilenstein in der zielgerichteten, adjuvanten Therapie des frühen HER2- MCa mit gBRCA1/2m und hohem Rezidivrisiko erreicht: Neue 6-Jahres-Follow-up-Daten bestätigen den anhaltenden OS-Vorteila,1 unter Lynparza® – einer speziell für diese Patient:innen zugelassenen zielgerichteten Therapie.b,2

Pflichttext | Referenzen

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Antivirale Therapiemöglichkeit gegen kutane humane Papillomviren entdeckt

Humane Papillomviren (HPVs) verursachen kutane und mukosale Infektionen, die mitunter zu malignen Erkrankungen führen können. Forschende haben nun eine vielversprechende neue Verbindung identifiziert, die kutane HPV-Typen hemmt.

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Synergien nutzen – mit KonSequenz therapieren*

Eine antiangiogene Therapie nach Immuntherapie kann zu einer Normalisierung der Gefäßstrukturen führen2 und somit den Zugang der Immunzellen und anderer systemischer Therapien zum Tumor erleichtern3,4.

Zur Fachinformation | Referenzen

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Darmkrebs: Tumore mit geringer Menge an Immunzellen besonders anfällig für Auswirkungen von Typ-2-Diabetes

Darmkrebs: Tumore mit geringer Menge an Immunzellen besonders anfällig für Auswirkungen von Typ-2-Diabetes

Ein Forschungsteam am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) hat herausgefunden, dass Tumoren mit einer geringen Menge an Immunzellen besonders anfällig für die schädlichen Auswirkungen von Typ-2-Diabetes zu sein scheinen.

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Auftreten neuer primärer Kolorektalkarzinome beim Lynch-Syndrom: Risikofaktoren ermittelt

Eine aktuelle Studie des Deutschen Konsortiums Familiärer Darmkrebs befasst sich mit der Frage, welche Personen mit Lynch-Syndrom ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines zweiten primären Kolorektalkarzinoms entwickeln.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Remission eines Plattenepithelkarzinoms durch Wiederherstellung der T-Zell-Rezeptor-Signalgebung
N Engl J Med 30.07.2025

Adjuvante Chemotherapie und endokrine Therapie versus alleinige adjuvante endokrine Therapie für Frauen ab 70 Jahren mit Hochrisiko-Brustkrebs basierend auf dem genomischen Grad-Index (ASTER 70s): eine randomisierte Phase-III-Studie
Lancet 2025;406(10502):489-500.

Tibremciclib oder Placebo plus Fulvestrant bei fortgeschrittenem Hormonrezeptor-positivem HER2-negativem Brustkrebs nach endokriner Therapie: Eine randomisierte klinische Studie
JAMA Oncol 31.07.2025

Prostatakrebs-Ergebnis der Grad-Gruppe 1 nach Biopsie-Grad und Risikogruppe
JAMA Oncol 31.07.2025

 
 
 
ADLM 2025: Vielversprechende Optionen für Zervix- und Endometriumkarzinome

ADLM 2025: Vielversprechende Optionen für Zervix- und Endometriumkarzinome

Auf der Jahrestagung der Association for Diagnostic and Laboratory Medicine (ADLM), die vom 27.-31.07.2025 in Chicago, USA, stattgefunden hat, wurden zwei interessante neue Tests vorgestellt, die die Gesundheitsversorgung von Frauen verändern könnten.

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PANORAMA:

Der DECHEMA Industrial Bioprocess Award für die optimierte Herstellung von Viren zur Krebstherapie geht an den Marburger Wissenschaftler Dr.-Ing. Sven Göbel.
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Mit dem bislang größten vom Gehirn inspirierten Supercomputer in der Medikamentenforschung soll an der Universität Leipzig geforscht und entwickelt werden.
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Ein neues, nicht invasives diagnostisches Verfahren von Fraunhofer-Forschenden soll es künftig ermöglichen, Tumore in der Bauchspeicheldrüse im Frühstadium mit hoher Präzision zu erkennen.
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TERMINE:

35. Deutscher Hautkrebskongress
10. - 13. September 2025
Essen

Uro-Onkologisches Herbst-Symposium 2025
10. September 2025
Lübeck

FOMF Hämatologie Experten-Forum Multiples Myelom & Lymphome
11. September 2025
online

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie
11. - 13. September 2025
Salzburg, Österreich

IKF-Symposium Thorax-Onkologie
12. September 2025
Frankfurt am Main

58. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie
17.  - 19. September 2025
Mannheim

 
 

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