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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,
welche Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren profitieren von einer aggressiven Therapie und welche nicht? Ein internationales Team hat einen neuen Ansatz entwickelt, um diese Frage besser zu beantworten. Seine auf Maschinellem Lernen basierende Methode kombiniert Indikatoren für das Verhalten von Krebszellen und die Architektur des Tumors sowie des umgebenden gesunden Gewebes. Dieser „Fingerabdruck“ des Tumors soll personalisierte Therapien und damit bessere Prognosen ermöglichen.
Brustkrebsmetastasen dürften aufgrund der Inzidenz des Mammakarzinoms zu den häufigsten Problemen in der Onkologie zählen. Mit verschiedenen Methoden haben Wissenschaftler um Erstautorin Prof. Johanna Klughammer von der Ludwig-Maximilians-Universität München jetzt die Vielfalt der metastatischen Brustkrebszellen und ihre Interaktion mit der Umgebung analysiert. Überrascht zeigten sie sich von der Stabilität der Expressionsprofile der malignen Zellen im Körper einer betroffenen Frau, während sich zwischen Patientinnen große Unterschiede ergaben. Während die meisten bösartigen Zellen typische Merkmale von Epithelzellen aufwiesen, zeigte eine Probe stammzellartiges Verhalten – was trotz früher Diagnose und richtiger Behandlung mit der kürzesten Überlebenszeit in der untersuchten Gruppe einherging.
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