Ausgabe 04/2026

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Dienstag, 20. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

hin und wieder rutschen Einem spannende Studien glatt durch – so geschehen mit einer Studie in „Nature Medicine“, in der ruhende Tumorzellen ins Visier genommen wurden. Den Autoren gelang es, mit dem vor allem als Malariamittel bekannten Hydroxychloroquin und dem mTOR-Inhibitor Everolimus die Rate des rezidivfreien Überlebens über drei Jahre auf bis zu 100 Prozent bei Anwendung beider Wirkstoffe zu erhöhen. Dabei fiel die Rate höher aus, wenn die disseminierten Tumorzellen nachweislich eliminiert wurden. Ich bin gespannt, was wir von diesem offenbar recht gut verträglichen Ansatz noch hören werden. Zu dieser Studie gibt es auch ein interessantes News Feature
Was passiert im Omentum, wenn es von einem Ovarialkarzinom gekapert wird? Antworten darauf kommen aus der Schweiz. Demnach verändert sich auch das Gewebe fern vom Tumor in seiner Zusammensetzung und enthält bereits einzelne Tumorzellen. Ob es daher sinnvoll sein könnte, mehr als nur den sichtbar befallenen Teil zu entfernen, muss allerdings erst eine Folgestudie zeigen.
Einen neuen Trick bei der CAR-T-Zelltherapie des Multiplen Myeloms haben sich Forschende um Dr. Armin Rehm vom Berliner Max Delbrück Center einfallen lassen: Sie testeten in Zelllinien des Multiplen Myeloms sowie patienteneigenen Zellen des Knochenmarks erfolgreich CAR-T-Zellen, die sowohl BCMA als auch BAFF-R erkennen.
Mehr dazu und zu anderen Studien lesen Sie in diesem Newsletter, auf unserem Nachrichtenportal und unserer Zeitschrift KOMPAKT ONKOLOGIE.




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Prävention von Brustkrebsrezidiven: Ruhende Tumorzellen gezielt bekämpfen

Prävention von Brustkrebsrezidiven: Ruhende Tumorzellen gezielt bekämpfen

Brustkrebsrezidive könnten sich laut einer randomisierten Phase-II-Studie (NCT03032406) möglicherweise mit Hydroxychloroquin plus Everolimus verhindern lassen.

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Willkommen in der Osenvelt™

Denosumab: Lange bewährt bei skelettbezogenen, onkologischen Knochenkomplikationen.*, **, 1

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Wie Eierstockkrebs den Bauchraum umprogrammieren kann

Eierstockkrebs bildet häufig Tochtergeschwüre, vor allem im Omentum. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel (beide Schweiz) haben untersucht, was passiert, wenn der Krebs dieses Organ „kapert“.

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1L beim mCRPC: Abirateron* mit Lynparza® kombinieren**,1

Die Kombination aus Lynparza® und Abirateron# zeigte gegenüber Placebo und Abirateron# ein signifikant verlängertes medianes rPFS## bei einem medianen Gesamtüberleben§ von 3,5 Jahren!2,3

You’ll never walk alone: Kombinieren auch Sie Abirateron* mit Lynparza® direkt ab der Erstlinie** und unabhängig vom Mutationsstatus!1

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Vorklinische Studie: Immuntherapie bei Eierstockkrebs mit gezielter Proteinblockade stärken

Vorklinische Studie: Immuntherapie bei Eierstockkrebs mit gezielter Proteinblockade stärken

Eine aggressive Form von Eierstockkrebs spricht schlecht auf herkömmliche Therapien an und kann sich effektiv vor dem Immunsystem verstecken. Forschende der Universitätsmedizin Halle haben nun die Mechanismen dieser Immunflucht aufgedeckt.

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Fokus Mammakarzinom:
Jetzt zum Forum ACE++ 2026 anmelden

Erleben Sie am 20.–21. März 2026 in Frankfurt oder virtuell das 5. Forum ACE++ – Ihre Plattform für Wissen, Austausch und Innovation. Freuen Sie sich auf praxisnahe Workshops, lebendige Diskussionen und das exklusive AGO-Leitlinienupdate 2026. Alles rund um aktuelle Entwicklungen beim Mammakarzinom – kompakt, interaktiv und relevant.

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Multiples Myelom: Doppelter Angriff auf entartete B-Zellen

Das Multiple Myelom ist trotz moderner CAR-T-Zelltherapien schwer zu behandeln. Ein Team um Dr. Armin Rehm stellt in „Molecular Therapy“ eine verbesserte CAR-T-Zelltherapie vor, die die entarteten Zellen gleich an zwei Merkmalen erkennt und vernichtet.

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Neue Kombinationstherapie gegen häufige Form von Lungenkrebs

Neue Kombinationstherapie gegen häufige Form von Lungenkrebs

Ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien hat einen neuen Ansatz gegen eine besonders häufige und schwer behandelbare Form von Lungenkrebs entdeckt. Die Studie zeigt, dass eine Kombination aus HER- bzw. ERBB- und Aurora-Kinase-Hemmern KRAS-mutierte Lungenadenokarzinome deutlich wirksamer bekämpft als bisherige Therapien.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Untersuchung von Profil-bezogener Evidenz zur Bestimmung individualisierter Krebstherapien (I-PREDICT) N-of-1 Präzisions-Onkologie-Studie: Molekulares Profiling zur Erstellung individuell dosierter, personalisierter Arzneimittelkombinationen
J Clin Oncol 08.01.2026

CD19-CAR-T-Zell-Therapie bei autoimmuner hämolytischer Anämie
N Engl J Med 2026;394:253-267

Einhaltung der Leitlinien zur Lymphknotendissektion und Überleben bei Patienten mit T1N0M0-Lungenadenokarzinom
JAMA Oncol 15.01.2026

Kardiovaskuläre Toxizität im Zusammenhang mit Immuncheckpoint-Inhibitoren: Positionspapier der Internationalen Gesellschaft für Kardio-Onkologie
JAMA Oncol 2026;12;(1):90-99

Savolitinib plus Osimertinib versus Chemotherapie beim fortgeschrittenen, EGFR-mutationspositiven, MET-amplifizierten Nichtkleinzelligem Lungenkrebs in China (SACHI): Zwischenanalyse einer multizentrischen, offenen, randomisierten, kontrollierten Phase-III-Studie
Lancet 13.01.2026

 
 

Krebs-Immuntherapie: Zuckerstrukturen auf Nierenzellen können Ansprechen voraussagen

Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben Zuckerstrukturen auf Nierenzellen entdeckt, die das Ansprechen auf eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren voraussagen können.

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Darmkrebs programmiert Immunzellen bereits im Knochenmark um

Darmkrebs programmiert Immunzellen bereits im Knochenmark um

Veränderung im KRAS-Gen kommen bei Darmkrebs häufig vor. Ihre Bedeutung für die Reprogrammierung von Immunzellen im Knochenmark und damit im Tumor haben nun Forschende aus Österreich und der Schweiz entschlüsselt.

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PANORAMA:

Neue Daten zeigen, wie bei einer Kachexie die Stoffwechselreaktionen verschiedener Organe zusammenwirken – und eröffnen neue Perspektiven für mögliche Therapien.
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Erstmals haben Forschende in funktionellen Studien die kausale Rolle mikrobiell gebildeter sekundärer Gallensäuren bei der Entstehung von Darmkrebs nachgewiesen.
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Das Universitätsklinikum Heidelberg hat vom Paul-Ehrlich-Institut eine Krankenhausausnahme- Genehmigung für die Herstellung und Anwendung von Heidagen-lecleucel gegen Chronische lymphatische Leukämie erhalten.
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Die Unimedizin Magdeburg startet ein Zentrum, das neue Zell- und Immuntherapien schneller aus der Forschung in die Praxis bringen soll.
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TERMINE:

4th International Symposium on Tumor-Host Interaction in Head and Neck Cancer
22.01.-24.01.2026
Essen

AKO/AUO Intensivkurs Uro-Onkologie 1. Teil 2026
30.01.-31.01.2026
online

18. Interdisziplinäres Symposium Thoraxonkologie
06.02.-07.02.2026
Heidelberg

Pädiatrisches Symposium Neuroblastom & Sarkom heute
06.02.2026
Stuttgart

37. Deutscher Krebskongress 2026
18.02.-21.02.2026
Berlin

 
 

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