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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,
was viele Onkologen möglicherweise schon vermutet haben, wird jetzt durch aktuelle Studiendaten erhärtet: Brustkrebsüberlebende mit einem metabolischen Syndrom müssen mit einem höheren Risiko für ein Rezidiv und Brustkrebsmortalität rechnen als Frauen mit gesundem Stoffwechsel. Das könnte an den erhöhten Östrogenspiegeln durch das übermäßige Körperfett, an Adipositas-bedingten Veränderungen im Tumormikromilieu, welche die Metastasierung fördern, an der chronischen Entzündung oder allen Faktoren zusammen liegen. Auch wenn es noch keine Untersuchungen dazu geben sollte, inwieweit sich eine Normalisierung des Stoffwechsels auf das Brustkrebsüberleben auswirkt, ist diese ja schon für sich genommen sinnvoll.
Um das Therapieansprechen von Kopf-Hals-Tumoren vorherzusagen, gehen Wissenschaftler in Frankfurt am Main neue Wege mit einer Biobank mit dreidimensionalen Organoid-Modellen. Ihre Forschung zielt darauf ab, das Therapieansprechen mit einer molekularen Charakterisierung zu verknüpfen, um bessere Vorhersagen für die entsprechenden Subtypen treffen zu können. Dadurch, dass der Subtyp als Organoid konserviert wird, lassen sich neue Therapieoptionen direkt am Gewebeverbund testen.
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Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine schöne kurze Frühlingswoche!
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