Ausgabe 48/2024

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Dienstag, 26. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Onkologie,

de molekulare Diagnostik nimmt bei Krebs einen zunehmend größeren Raum ein. Damit gewinnt die Frage an Brisanz, wie besorgniserregend gefundene Veränderungen denn sind. Bei Brustgewebe ist möglicherweise nun beim Auffinden aneuploider Zellen ein Umdenken erforderlich, denn einer neuen Nature-Studie zufolge können auch in gesundem Gewebe gut drei Prozent der Epithelzellen aneuploid sein. Mehr als 80 Prozent dieser aneuploiden Zellen zeigten eine klonale Expansion und wiesen Kopienzahlveränderungen auf, die an invasiven Brustkrebs erinnern (Gewinne von 1q; Verluste von 10q, 16q und 22q) – in duktalen und lobulären Strukturen mit normaler Histopathologie.

Warum Entscheidungen mit großer Tragweite gefühlt bevorzugt kurz vor dem Wochenende getroffen werden, ist mir etwas rätselhaft. So machte der Bundesrat am Freitag trotz des Bruches der Koalition den Weg für die umstrittene Krankenhausreform frei. Das Gesetz soll zum 1. Januar 2025 in Kraft treten,  die neue Struktur aber erst über mehrere Jahre bis 2029 umgesetzt werden. Die Bundesärztekammer reagierte prompt, Präsident Dr. Klaus Reinhardt mahnte gesetzliche Nachbesserungen in der kommenden Legislaturperiode an. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte bereits vor der Entscheidung des Bundesrates nach einer Auswirkungsanalyse davor gewarnt, dass die flächendeckende Gesundheitsversorgung in Deutschland in hohem Maße gefährdet sei.

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine schöne Herbstwoche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Brustzellen gesunder Frauen können Chromosomenanomalien aufweisen

Brustzellen gesunder Frauen können Chromosomenanomalien aufweisen

Eine aktuelle Studie der University of Texas, USA, hat gezeigt, dass bei gesunden Frauen einige Brustzellen, die ansonsten normal erscheinen, Chromosomenanomalien aufweisen können, die typischerweise mit invasivem Brustkrebs in Verbindung gebracht werden.

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Update: FIGO-Klassifikation beim Endometriumkarzinom

Die FIGO hat die Stadieneinteilung beim Endometriumkarzinom an aktuelle Forschungsergebnisse angepasst. Was bedeutet das für die ärztliche Praxis? Für mehr Informationen klicken Sie hier.

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Bundesrat macht Weg für Krankenhausreform frei

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach bringt sein Prestigeprojekt trotz des Bruchs der Ampel-Koalition ins Ziel: Eine Neuaufstellung der Kliniken ist nach langem Gezerre beschlossene Sache.

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„++“ AGO-Empfehlung für Lynparza® in der Adjuvanza,1

Die Therapie mit Lynparza® (Olaparib) ist die einzige zielgerichtete Therapie mit signifikantem Vorteil beim Gesamtüberlebenb,2 in der adjuvanten Behandlung des frühen HER2-negativen Mammakarzinoms mit hohem Rezidivrisiko und gBRCA1/2m (OlympiA).c,2,3

Von der AGO wird Lynparza® (Olaparib) aktuell dafür mit dem höchsten Empfehlungsgrad „++“ bewertet.a,1

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KHVVG: Nach Inkrafttreten dringende Nachbesserungen angehen

KHVVG: Nach Inkrafttreten dringende Nachbesserungen angehen

Nach der Entscheidung des Bundesrates (22.11.), zum KHVVG nicht den Vermittlungsausschuss von Bund und Ländern anzurufen, plädierte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt für gesetzliche Nachbesserungen in der kommenden Legislaturperiode.

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Lebensqualität beim ALK+ NSCLC bestmöglich erhalten

Bei einer Therapieentscheidung nimmt neben der Wirksamkeit auch die Lebensqualität von Patient:innen während der Behandlung eine zunehmend wichtigere Rolle ein. Wie bewerten Patient:innen diese unter Alecensa® (Alectinib)?

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Analyse bestätigt existenzbedrohende Auswirkungen der Krankenhausreform

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat eine Auswirkungsanalyse zur Krankenhausreform vorgelegt, laut der das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) in hohem Maße die flächendeckende Gesundheitsversorgung in Deutschland gefährdet.

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NEU: Novartis erhält EU-Zulassung für Fabhalta®/Iptacopan

Fabhalta® ist die erste orale Monotherapie zur Behandlung von erwachsenen Patient*innen mit paroxysmaler nächtlicher Hämoglobinurie (PNH), die eine hämolytische Anämie aufweisen.1 Die Zulassung von Fabhalta® basiert auf den überlegenen Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten, die in den Phase-III-Studien APPLY-PNH und APPOINT-PNH demonstriert wurden.2

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Überlebensvorteil durch perioperatives Durvalumab plus neoadjuvante Chemotherapie bei muskelinvasivem Blasenkrebs

Überlebensvorteil durch perioperatives Durvalumab plus neoadjuvante Chemotherapie bei muskelinvasivem Blasenkrebs

Perioperatives Durvalumab plus neoadjuvante Chemotherapie führte in der NIAGARA-Studie bei Cisplatin-geeigneten Patienten mit muskelinvasivem Blasenkrebs zu signifikanten Verbesserungen des ereignisfreien Überlebens und des Gesamtüberlebens (OS) im Vergleich zur alleinigen neoadjuvanten Chemotherapie. Dies zeigt eine Publikation in der November-Ausgabe des „New England Journal of Medicine“.

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Sotorasib ab der 2L*: Breite Datenbasis fördert Vertrauen

Liegt beim fortgeschrittenen NSCLC* eine KRAS G12C-Mutation vor, empfiehlt die aktuelle S3-Leitlinie ab der 2L
LUMYKRAS® (Sotorasib)3,# als einzige zielgerichtete Therapie.1 Klinische und nicht-klinische Daten stärken die Vertrauensbasis für die Anwendung bei einer breiten Patient:innenpopulation, darunter Erkrankte mit einem schlechten ECOG PS*, aber auch als Langzeittherapie.2,4-7

Referenzen

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Gliom-OP: Resttumoren sicherer feststellen

Forscher haben ein KI-gestütztes Modell entwickelt, das während einer Gliom-Operation innerhalb von zehn Sekunden mit hoher Sicherheit feststellen kann, ob noch Tumorreste im Gehirn sind.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Onkolytische Immuntherapie plus Nivolumab bei muskelinvasivem Blasenkrebs: eine Phase-Ib-Studie Nat Med 09.11.2024; DOI: 10.1038/s41591-024-03324-9

Thyreoidektomie ohne Radiojod bei Patienten mit Schilddrüsenkrebs mit geringem Risiko: 5 Jahre Follow-up der prospektiven randomisierten ESTIMABL2-Studie
Lancet Diab Endo 22.11.2024; DOI: 10.1016/S2213-8587(24)00276-6

Kurzzeittherapie mit hypofraktionierter Protonenstrahltherapie, mit Zielbestimmung per 18F-DOPA-PET und kontrastmittelverstärkter MRT für Patienten ab 65 Jahren mit neu diagnostiziertem Glioblastom: eine einarmige Phase-II-Studie
Lancet Oncol 18.11.2024; DOI: 10.1016/S1470-2045(24)00585-0

Olverembatinib nach Versagen von Tyrosinkinase-Inhibitoren, einschließlich Ponatinib oder Asciminib: Eine randomisierte klinische Phase-Ib-Studie
JAMA Oncol 21.11.2024; DOI: 10.1001/jamaoncol.2024.5157

 
 
 
Multiples Myelom: Was T-Zellen im Tumor müde macht

Multiples Myelom: Was T-Zellen im Tumor müde macht

Die extramedulläre Erkrankung (EMD) ist ein Hochrisikofaktor beim Multiplen Myelom. Dr. Angela Riedel und Prof. Leo Rasche vom Uniklinikum Würzburg haben die Mikroumgebung dieser Myelomzellen außerhalb des Knochenmarks erstmals detailliert analysiert. Ihre Erkenntnisse sind jetzt in der Fachzeitschrift „Blood“ als Titelstory* erschienen.

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KURZNACHRICHTEN:

Der „ePA für alle“ sehen die Praxen mit gemischten Gefühlen entgegen.
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Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Einrichtung des Graduiertenkollegs 3043 „AMTEC-PRO“ zur Protonentherapie beschlossen und fördert es ab Oktober 2025 für zunächst fünf Jahre mit insgesamt rund sechs Millionen Euro.
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Die Teilnahmeraten an den Krebs-Früherkennungsuntersuchungen für gesetzlich Versicherte haben sich im vergangenen Jahr sehr positiv entwickelt.
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Max-Planck-Forscher stellen jetzt einen neuartigen Ansatz vor, bei dem Tumorzellen Kupfer effektiv entzogen wird, wodurch die Zellen abgetötet werden.
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TERMINE:

Zertifikatslehrgang „Abrechnungsmanager/in (IHK) – Arztpraxis / MVZ”
2. Dezember 2024 - 7. Dezember 2024
Köln

Hypnose und Hypnotherapie in der Psychoonkologie - Vertiefungsseminar der Weiterbildung Psychosoziale Onkologie (WPO)
06. Dezember bis 07. Dezember 2024
Neu-Ulm

14. Herbsttreffen der AG Molekularpathologie der Deutschen Gesellschaft für Pathologie
9. Dezember 2024 - 10. Dezember 2024
Köln

 
 

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