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das Duktale Carcinoma in situ zählt zu den häufigen Krebsvorstufen. Da Studien darauf hindeuten, dass etwa vier von fünf Fällen niemals invasiv oder lebensbedrohlich werden, hat sich ein niederländisches Forscherteam gefragt, ob beim niedriggradigen DCIS eine Überwachung eine Alternative zur direkten Operation darstellen könnte. Die nun auf der 15. Europäischen Brustkrebskonferenz in Barcelona vorgestellten ersten Ergebnisse der LORD-Studie sind nach Einschätzung der Wissenschaftler „beruhigend“.
Spannendes zum Aufbau von Lymphknoten und der Zerstörung ihrer Architektur durch bösartige Lymphome berichten Forscher um Prof. Sascha Dietrich vom Universitätsklinikum Düsseldorf: Demnach verändern sich zentrale Chemokin-Leitsignale in spezialisierten Stromazellen grundlegend. In der Konsequenz bricht die räumliche Ordnung des Lymphknotens schrittweise zusammen. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen verschiedenen Lymphomen.
Das Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) wurde am Freitag im Bundesrat verabschiedet – Anlass für die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und das Deutsche Krebsforschungszentrum vor erheblichen Risiken für die Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland zu warnen. Ihre Kritik: Erweiterte Ausnahmeregelungen und verlängerte Übergangsfristen bremsen die notwendige Konzentration komplexer Krebsbehandlungen in spezialisierten Strukturen aus.
Mehr zu diesen und weiteren Themen finden Sie in diesem Newsletter, auf unserem Nachrichtenportal sowie in unserer Zeitschrift KOMPAKT ONKOLOGIE. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine angenehme Frühlingswoche!
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