Ausgabe 14/2026

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Dienstag, 31. März 2026

das Duktale Carcinoma in situ zählt zu den häufigen Krebsvorstufen. Da Studien darauf hindeuten, dass etwa vier von fünf Fällen niemals invasiv oder lebensbedrohlich werden, hat sich ein niederländisches Forscherteam gefragt, ob beim niedriggradigen DCIS eine Überwachung eine Alternative zur direkten Operation darstellen könnte. Die nun auf der 15. Europäischen Brustkrebskonferenz in Barcelona vorgestellten ersten Ergebnisse der LORD-Studie sind nach Einschätzung der Wissenschaftler „beruhigend“.

Spannendes zum Aufbau von Lymphknoten und der Zerstörung ihrer Architektur durch bösartige Lymphome berichten Forscher um Prof. Sascha Dietrich vom Universitätsklinikum Düsseldorf: Demnach verändern sich zentrale Chemokin-Leitsignale in spezialisierten Stromazellen grundlegend. In der Konsequenz bricht die räumliche Ordnung des Lymphknotens schrittweise zusammen. Dabei zeigen sich Unterschiede zwischen verschiedenen Lymphomen.

Das Gesetz zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) wurde am Freitag im Bundesrat verabschiedet – Anlass für die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und das Deutsche Krebsforschungszentrum vor erheblichen Risiken für die Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland zu warnen. Ihre Kritik: Erweiterte Ausnahmeregelungen und verlängerte Übergangsfristen bremsen die notwendige Konzentration komplexer Krebsbehandlungen in spezialisierten Strukturen aus.

Mehr zu diesen und weiteren Themen finden Sie in diesem Newsletter, auf unserem Nachrichtenportal sowie in unserer Zeitschrift KOMPAKT ONKOLOGIE. Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine angenehme Frühlingswoche!




   Ihre
   Sandra Frins

 

 
 
Aktive Überwachung statt Operation bei duktalem Carcinoma in situ

Aktive Überwachung statt Operation bei duktalem Carcinoma in situ

Forscher, die eine Studie zur aktiven Überwachung von duktalem Carcinoma in situ (DCIS) leiten, bezeichneten erste Ergebnisse auf der 15. Europäischen Brustkrebskonferenz (EBCC15) in Barcelona als „beruhigend“.

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OMJJARA – empfohlen in der Onkopedia
Leitlinie

Behandlungsempfehlung laut Onkopedia Leitlinie zur Myelofibrose: Momelotinib wird bei Vorliegen einer klinisch symptomatischen, moderaten bis schweren Anämie in der Erstlinie und auch in der Zweitlinie nach Ruxolitinib-Versagen empfohlen.2 Alle Neuerungen der Leitlinie sowie der aktualisierte Therapiealgorithmus im Überblick.

Pflichtangaben

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Wie Lymphdrüsenkrebs die Lymphknoten-Architektur beeinflusst

Düsseldorfer Forschern gelang es erstmals, die Organisation von Immunzellen im menschlichen Lymphknoten zu kartieren. Die in „Nature Cancer“ veröffentlichten Ergebnisse zeigen, warum die Architektur des Lymphknotens bei bösartigen Lymphomen schrittweise abgebaut wird.

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Sotorasib ermöglicht eine
zielgerichtete 2L*-Therapie

Wird der genetische Status beim NSCLC* lückenlos erhoben, kann dies ein wegweisender Schritt in der Therapieplanung sein. Für Patient:innen mit fortgeschrittenem NSCLC und KRAS G12C-Mutation plädiert die S3-Leitlinie1 mit dem höchsten Empfehlungsgrad A (Evidenzlevel 1) für eine 2L-Therapie mit LUMYKRAS® (Sotorasib)3,#. Hintergrund sind die umfassenden CodeBreaK-Studiendaten.2,4

Referenzen

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Krankenhausreform: Experten warnen vor zu vielen Ausnahmen

Krankenhausreform: Experten warnen vor zu vielen Ausnahmen

Nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) im Bundesrat warnen die Deutsche Krebshilfe, die Deutsche Krebsgesellschaft und das Deutsche Krebsforschungszentrum vor erheblichen Risiken für die Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland.

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Update S3-LL: ELAHERE® im FRα+
platinresistenten OC empfohlen1

ELAHERE® (Mirvetuximab-Soravtansin) ist der Therapiestandard im platinresistenten Ovarialkarzinom (OC).1,2,* Dies wird durch die Aufnahme von ELAHERE® in die aktualisierte S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren“ (Januar 2026) als empfohlene Therapieoptiona für Patientinnen mit Folatrezeptor-alpha(FRα)-positivemb, platinresistentem, high-grade serösem OC unterstrichen.1

Referenzen & Pflichttext | Fachinformation

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Studie enthüllt, wie bei Kindern ein seltener Typ von Leberkrebs entsteht

Leberkrebs tritt im Kindesalter selten auf. Ist dies doch der Fall, sind die beiden Haupttypen das Hepatoblastom (HB) und das Hepatozelluläre Karzinom (HCC). In manchen Fällen weisen die Tumoren jedoch Merkmale beider Typen auf. Solche Tumoren werden in einer dritten Kategorie zusammengefasst – dem Hepatoblastom mit Karzinommerkmalen (HBC).

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4-Jahresdaten: Langfristiger Vorteil von
OPDIVO® + YERVOY® 1

In der CheckMate 9DW zeigt OPDIVO® + YERVOY® bei HCC-Patient:innen nach 52,5 Monaten medianem Follow-up ein anhaltend überlegenes Gesamtüberleben gegenüber LEN/SOR und bestätigt damit den nachhaltigen klinischen Nutzen der IO/IO Kombination.1

Fachinformation | Quellen

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Therapie des Multiplen Myeloms: Risiken und Nebenwirkungen besser kalkulieren

Therapie des Multiplen Myeloms: Risiken und Nebenwirkungen besser kalkulieren

Göttinger Forscher untersuchen, welche Patienten mit Multiplem Myelom und anstehender autologer Stammzelltransplantation die Stimulationsphase sicher in engmaschiger ambulanter Betreuung verbringen können.

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Therapie des mCRC mit FRUZAQLA®:
Erfahrungen aus der Praxis

In der refraktären Situation steht für die Versorgung von Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) Fruquintinib als zielgerichtete Therapie zur Verfügung.1 Den Stellenwert dieser oralen, chemotherapiefreien Option erläutert Prof. Dr. Dirk Arnold (Hamburg) im Video-Interview. FRUZAQLA® kann Patienten ein verlängertes mOS von nahezu 3 Monaten bei Erhalt der Lebensqualität bieten.2-5

Pflichttext | Referenzen | C-APROM/DE/FRZ/0123

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Eierstockkrebs: Fettgewebe beeinflusst Wirksamkeit der Immuntherapie

Bei Eierstockkrebs zeigen Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren bislang nur bei wenigen Betroffenen Wirkung. Forschende haben nun entdeckt, dass Fettstoffwechsel-Prozesse im Tumorumfeld eine entscheidende Rolle dabei spielen, wie gut solche Therapien wirken.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Atezolizumab plus FOLFOX für Darmkrebs im Stadium III mit Mismatch-Reparaturdefizienz
N Engl J Med 2026;394:1155–1166.

Pflaster mit transdermalem Estradiol bei lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs
N Engl J Med 25.03.2026

Setidegrasib beim fortgeschrittenen Nicht-kleinzelligen Lungen- und Pankreaskarzinom
N Engl J Med 25.03.2026

Prognostischer Wert der perioperativen Spiegel zirkulierender Tumor-DNA, geschätzt anhand der zellfreien DNA-Methylierung bei Patienten mit resektablen kolorektalen Lebermetastasen
eBioMedicine 2026;126:106236.

Kombination von Strahlen- und Immuntherapie bei fortgeschrittenem Nicht-kleinzelligen Lungenkrebs
JAMA Oncol 26.03.2026

 
 
 
Orales Plattenepithelkarzinom: Krankheitsprogression und Mortalität besser vorhersagen

Orales Plattenepithelkarzinom: Krankheitsprogression und Mortalität besser vorhersagen

Durch Untersuchung der Lymphgefäße des Tumors könnten Krankheitsprogression und Mortalität beim oralen Plattenepithelkarzinom besser vorhergesagt werden. Dabei kommt es auf die Oberflächenzellen der Lymphgefäße an.

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PANORAMA:

Eine neue Studie in „Nature Methods“ stellt ein Open-Source-Softwaretool vor, das die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz nutzt und die Analyse digitaler Pathologie demokratisieren soll.
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Rund jede vierte erwachsene Person in der Schweiz ist gegen Humane Papillomviren (HPV) geimpft. Entscheidend sind dabei neben Alter und Geschlecht vor allem Wissen, Einstellungen sowie Empfehlungen von Ärztinnen und Ärzten.
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Laut einer aktuellen Studie verbessert der systematische Einsatz elektronisch erhobener Patient-Reported Outcomes die Zuverlässigkeit der Beurteilung von Nebenwirkungen.
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Ein japanisches Forschungsteam hat die Serumkonzentration von Hepatitis-B-RNA als Biomarker identifiziert, der das Leberkrebsrisiko bei Patienten, die funktionell von einer chronischen Hepatitis B geheilt wurden, genauer stratifiziert.
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TERMINE:

XXXIV. Wissenschaftliche Tagung der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie der OEGGG
15.–18. April 2026
Salzburg, Österreich

Viszeralonkologisches Kolloquium – Gastrointestinale Stromatumore (GIST)
15. April 2026 17:00–18:00
Online

AKO Symposium „Was ändert sich in der Uro-Onkologie” (4 Teile; 2. Block)
15. April 2026 18:00– 20:30
Online

22nd Congress of the European Association of Dermato Oncology
23.–25. April 2026
Prag, Tschechien

AGO Zertifizierungskurs Gynäko-Onkologie
24.–25. April 2026
Berlin

 
 

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