Ausgabe 36/2025

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Donnerstag, 04. September 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

vor allem Kinder sollten an öffentlichen Orten besser vor Passivrauch geschützt werden – das forderten kürzlich deutsche pneumologische Verbände ausdrücklich. Etwa zeitgleich hatte eine europäische Untersuchung ergeben, dass deutsche Haushalte im Hinblick auf Rauchverbote in den eigenen vier Wänden – immerhin – im Mittelfeld liegen: 75 Prozent der befragten Haushalte hierzulande waren nach eigenen Angaben rauchfrei.

Warum das Erreichen von 100 Prozent wichtig wäre, belegen indessen wissenschaftliche Untersuchungen: So ergab eine in diesem Jahr veröffentlichte Studie des Barcelona Institute for Global Health, dass die Exposition gegenüber Passivrauch in der Kindheit die Expression von Genen verändern kann, die die Krankheitsanfälligkeit der Betroffenen im Erwachsenenalter beeinflussen können in der Lage sind.

Auf einen Generationen-übergreifenden Effekt macht nun auch die aktuelle Auswertung einer australischen Längsschnittstudie aufmerksam: Aus den Ergebnissen lesen die Autoren heraus, dass Personen, deren Väter in ihrer eigenen Kindheit häufig Passivrauch ausgesetzt waren, später mit höherer Wahrscheinlichkeit eine Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung entwickelten.

Eine weitere Erkenntnis aus der Analyse allerdings lautet: Väter, die vor ihrer eigenen Pubertät ständig passiv rauchen mussten, können immer noch etwas tun, um das Risiko ihrer Nachkommen zu senken – indem sie nämlich aktives Rauchen in Anwesenheit ihrer Kinder vermeiden. Wobei sie es natürlich am besten ganz sein lassen sollten. Details zu der genannten Untersuchung finden Sie in unserem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Hinweise auf generationenübergreifende Folgen der Passivrauchexposition gefunden

Hinweise auf generationenübergreifende Folgen der Passivrauchexposition gefunden

Kinder, deren Väter dauerhaft Passivrauch ausgesetzt sind, haben später im Leben ein erhöhtes Risiko für eine Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), wie eine neue Studie zeigt. Dieses Risiko nimmt noch zu, wenn diese Kinder selbst regelmäßig mit Passivrauch in Kontakt kommen.

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Nucala bis zu 10 Jahren mit nachgewiesenem Sicherheitsprofil

In neuesten Studiendaten wurde bei 99 % der Patienten das Nutzen-Risiko-Profil auch nach bis zu 10 Jahren als positiv beurteilt.1 Setzen Sie auf Nucala - mit nachgewiesenem Sicherheitsprofil für Ihre Patienten mit schwerem eosinophilen Asthma und Typ-2-Inflammation.

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Leitlinie zu Atemwegsinfekten bei Blutkrebs überarbeitet

Blutkrebs-Patienten haben durch die Krankheit selbst und die Therapie ein geschwächtes Immunsystem, was zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führt.

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SUA und komorbide CRSwNP? Vereint handeln!

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SARS-CoV-2: Azelastin-Nasenspray verringert Infektions-Risiko

SARS-CoV-2: Azelastin-Nasenspray verringert Infektions-Risiko

Infektionsprophylaxe mit Nasenspray? Ein saarländisches Forschungsteam konnte in einer klinischen Studie zeigen, dass antiallergisches Azelastin-Nasenspray das Risiko für SARS-CoV-2-Infektionen signifikant senkt.

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Mehr Wissen rund um WINREVAIR®

Erfahren Sie im ScrollyTelling mehr zu den wichtigsten Daten und Fakten zum ersten Vertreter der Wirkstoffklasse der Aktivin-Signalweg-Inhibitoren bei pulmonal arterieller Hypertonie - interaktiv und anschaulich dargestellt. Haben wir Ihr Interesse geweckt?

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Allergen-Chip identifiziert allergisches Asthma zuverlässig

Allergisches Asthma oder nicht? Ein neu entwickelter Chip mit 63 Allergenen könnte die Antwort liefern: In einer aktuellen österreichischen Studie mit Asthma-Patienten zeigte sich, dass 70 Prozent der Betroffenen allergisches Asthma hatten.

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UNSERE AUSWAHL: AKTUELLES AUS INTERNATIONALEN JOURNALS

Echokardiographie-Parameter und Risikovorhersage bei Pulmonal-arterieller Hypertonie
Chest 2025;168(2):502-519.

Einfluss des Respiratorischen Synzytialvirus auf die Entwicklung von Asthma und Exazerbationen
Ann Allergy Asthma Immunol 2025;135(3):268-275.

Prädiktoren für COPD-Exazerbationen unterscheiden sich je nach Ausmaß der Atemflusslimitation
ERJ Open Res, 28.08.2025

 
 
 
 
Wie Krebs andere Zellen für sich arbeiten lässt

Wie Krebs andere Zellen für sich arbeiten lässt

Krebszellen rüsten gesunde Nachbarzellen mit zusätzlichen Zellkraftwerken aus, um sie für sich arbeiten zu lassen. Dies zeigen Forschende der ETH Zürich in einer neuen Studie. Der Krebs nutzt damit einen Mechanismus aus, der häufig der Reparatur beschädigter Zellen dient.

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KURZMELDUNGEN:

Stempel statt Unterschrift: Die Verordnung von Rezepten auf diese Weise kostet einen Internisten nun eine Regresszahlung von knapp 500.000 Euro. Die KBV bezeichnet das Urteil des Bundessozialgerichtes als „unverhältnismäßig und überzogen“.
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Aus Spargründen plant die Charité, künftig weniger Studienplätze anzubieten. Auch das Personal könnte von den Kürzungen betroffen sein.
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Informatiker haben ein neues System entwickelt, das mittels Künstlicher Intelligenz automatisiert nach fragwürdigen wissenschaftlichen Zeitschriften sucht. Offenbar sind derzeit mehr als 1000 solcher Zeitschriften im Umlauf.
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TERMINE:

DACH Jahrestagung Thoraxchirurgie 2025
17. - 19. September 2025
Bregenz

24. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung
22. - 24. September 2025
Hamburg

 
 

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