Liebe Leserinnen und Leser,
das Thema Infektionserkrankungen lässt uns nicht los: Schon in der vergangenen Woche haben wir uns mit COVID-19 und dem Coronavirus, dass das Middle East Respiratory Syndrome hervorruft, beschäftigt. Die in den vorgestellten Studien gewonnenen Erkenntnisse bewerteten die jeweiligen Autoren als wichtig für die Vorbereitung auf künftige Pandemien.
Und auf so eine mögliche aufkommende Gefahr für die öffentliche Gesundheit haben nun die Verfasser einer aktuellen Publikation aufmerksam gemacht: In einer von den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention herausgegebenen Zeitschrift berichten die Forschenden über das Influenza-D-Virus und das canine Coronavirus – beide nach Ansicht der Wissenschaftler bislang nicht ausreichend wahrgenommen und überwacht. Sie warnen, dass die beiden Viren unter günstigen Umständen leicht eine großflächige Epidemie auslösen könnten.
Außerdem können Sie in dieser Woche bei uns Neues zu potenziell schädlichen Substanzen erfahren, denen (nicht nur) Konsumenten von E-Zigaretten ausgesetzt sein können. Zum einem warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) aktuell vor Inhaltsstoffen in Liquids zum Verdampfen, die kühlend beziehungsweise erfrischend wirken sollen. Laut dem BfR ist ihr Gebrauch mit Nieren- und Leberschäden assoziiert. In einer anderen neuen Untersuchung zum Vaping haben Forschende mögliche Gefahren für Personen ermittelt, die in Innenräumen hängenden Vaping-Schwaden ausgesetzt sind.
Lesen Sie mehr zu diesen und anderen Themen aus der Pneumologie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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