Ausgabe 10/2026

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Donnerstag, 05. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

was Forschende aus den USA jüngst in der Zeitschrift „Science“ schreiben, klingt zu schön, um wahr zu sein: Sie berichten von der offenbar bisher erfolgreichen Entwicklung eines Impfstoffkandidaten, der möglicherweise universell vor einer großen Bandbreite respiratorischer Krankheitserreger schützen könnte. Die Versuche an Mäusen zumindest waren den Wissenschaftlern zufolge vielversprechend.
Der besondere Kniff an der Sache ist der: Das mögliche neue Vakzin beruht nicht auf dem Prinzip der Imitation von Virusbestandteilen zum Hervorrufen einer Immunantwort. Vielmehr ahmt der Impfstoff Signale nach, über die Immunzellen im Verlauf einer Infektion miteinander kommunizieren. Die Wissenschaftler beschreiben dies als eine Art Rückkopplungsmechanismus zwischen angeborenem und erworbenem Immunsystem, durch den eine breite Immunantwort aufrechterhalten werden kann.
Es wird spannend sein zu beobachten, wie es mit dieser Vakzin-Idee weitergeht. Einstweilen wird es wohl in Europa bald den ersten kombinierten Impfstoff gegen COVID-19 und Influenza geben – die zuständige Behörde, die EMA, hat die Einführung befürwortet. Nun ist die EU-Kommission am Zug. Mehr zu diesem Impfstoff erfahren Sie in unseren Kurzmeldungen.
Weitere Nachrichten aus der Pneumologie lesen Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Mögliches Universalvakzin: Einmal sprühen und vor allen Atemwegsinfekten geschützt?

Mögliches Universalvakzin: Einmal sprühen und vor allen Atemwegsinfekten geschützt?

Ergebnisse einer experimentellen Studie an Mäusen deuten darauf hin, dass ein potenzieller neuer Impfstoff vor einer ganzen Reihe respiratorischer Krankheitserreger schützen könnte. Dabei halte seine Wirkung lange an, berichten Forschende.

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DUPIXENT® – weniger
Krankenhausaufenthalte?1

Eine Post-hoc-Analyse zeigt: Bis Woche 52 reduzierte DUPIXENT® Exazerbationen, die eine Hospitalisierung oder einen Notaufnahmebesuch – unabhängig von der Dauer – erforderten, um 38 %.1 Aktiv werden mit DUPIXENT® bei unkontrollierter COPD mit erhöhten Blut-EOS-Werten!*,a,2

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US-Studie zur Telemedizin: Einsatz kann zu erheblichen Ersparnissen in der Versorgung führen

Bei den häufigsten Erkrankungen, bei denen der Einsatz von Telemedizin möglich ist, verursachen Fernkonsultationen nur ein Fünftel der Gesamtkosten, die bei einem Besuch in der Praxis entstehen. Zu dieser Erkenntnis sind die Autoren einer neuen Studie aus den USA gekommen.

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Neu zugelassen für CRSwNP – TEZSPIRE®

TEZSPIRE® – das markführende Biologikum bei schwerem, unkontrolliertem Asthma in Deutschland# – steht nun ebenfalls Patient:innen mit schwerer, unkontrollierter CRSwNP zur Verfügung.1

CRSwNP = chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen.
# AstraZeneca eigene Recherche auf Basis von IQVIA LRx Daten 03/2025; On Drug Patient:innen März 2025.
1. TEZSPIRE® Fachinformation, Stand 10/2025.
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COVID-19-Impfung: Natürliches Adjuvans erhöht das Ansprechen

COVID-19-Impfung: Natürliches Adjuvans erhöht das Ansprechen

Offenbar kann die Einnahme eines natürlichen Pilzpräparates, das zum Zeitpunkt einer COVID-19-Impfung eingenommen wird, kurzfristige Impfnebenwirkungen reduzieren und die Wirksamkeit von Antikörpern bei zuvor nicht Virus-exponierten Personen verlängern.

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UNSERE AUSWAHL: AKTUELLES AUS INTERNATIONALEN JOURNALS

Einsatz langwirksamer β-Agonisten (LABA) bei Personen mit Asthma steht nicht mit einem höheren Schweregrad von Reaktionen bei oralen Nahrungsmittel-Provokationstests (OFC) in Zusammenhang
Ann Allergy Asthma Immunol, 18.01.2026

Vergleich der Wirksamkeit und Sicherheit von LAMA/LABA-Inhalatoren bei Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung
JAMA Intern Med, 23.02.2026

Obstruktive Schlafapnoe in der alternden Bevölkerung: Diagnostische und therapeutische Überlegungen
Sleep Med Rev 2026;86:102247.

 
 

Behandlung von Lungenkrebs in den USA: Immer noch große Unterschiede

In den vergangenen Jahrzehnten hat es in der Behandlung von Lungenkrebs grundlegende Verbesserungen gegeben. Laut Forschenden der US-amerikanischen Yale University hat sich aber eines kaum verändert: die Frage, wer eine kurative Behandlung erhält.

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Leitlinie für den Einsatz von Reserveantibiotika veröffentlicht

Leitlinie für den Einsatz von Reserveantibiotika veröffentlicht

Weltweit steigt die Zahl der Bakterien, die gegen gängige Antibiotika resistent sind. Eine neue Leitlinie hilft, damit infizierte schwerkranke Patientinnen und Patienten auf Intensivstationen gezielt mit Reserveantibiotika zu behandeln.

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KURZMELDUNGEN:

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat grünes Licht für den ersten Kombi-Impfstoff gegen COVID-19 und Influenza gegeben.
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Im Projekt „ONEMuc“ arbeiten Forschende daran, die Schleimschicht der Atemwege als Schutz vor Virusinfektionen grundlegend zu verstehen.
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Das Land Brandenburg plant, Krankhäuser in Polikliniken umzuwandeln. Kann ein solches Modell Versorgungslücken auf dem Land schließen?
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TERMINE:

66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin
18.03.-21.03.2026
München

Bronchoskopiekurs für Einsteiger
16.04.-17.04.2026
Braunschweig

11. Allgäuer Lungentage
17.04.-18.04.2026
Kempten

DAM – Difficult Airway Management
17.04.-18.04.2026
Berlin

International Society for Heart and Lung Transplantation 46th Annual Meeting & Scientific Sessions
22.04.-25.04.2026
Toronto (Kanada)

 
 

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