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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
die Schulung von Patienten mit chronischen Erkrankungen ist beinahe ebenso wichtig wie die Therapie: Denn nur, wenn die Betroffenen ausreichende Kenntnisse über ihr Leiden haben und wissen, wie sie im Alltag damit umgehen müssen, kann eine Behandlung wirklich erfolgreich sein. Das gilt auch für Asthma und hier möglicherweise insbesondere für Jugendliche. Dabei zeigt eine aktuelle Untersuchung, dass eine Schulung jugendlicher Asthmapatienten durch Alters- und Leidensgenossen ebenso effektiv ist wie eine, die von Erwachsenen durchgeführt wird.
Derzeit werden Schätzungen zufolge in den USA etwa zehn Prozent aller Lungentransplantation bei Patienten durchgeführt, die aufgrund von Schäden nach durchlittener SARS-CoV-2-Infektion ein Spenderorgan benötigen. Neue Forschungsergebnisse deuten nun auf einen möglichen Grund dafür hin: Die Analyse von Gewebeproben ergab, dass bei Patienten, die nach einer schweren COVID-19-Erkrankung fibrotische Veränderungen der Lunge zeigten, die Expression eines bestimmten Gens erhöht war – ähnlich wie bei einer Lungenfibrose ohne den Kontext einer SARS-CoV-2-Infektion.
Weitere Themen unseres Newsletter sind in dieser Woche ein beobachteter Zusammenhang zwischen rezidivierendem Wheezing bei Schulkindern und einer symptomlosen Infektion und eine Untersuchung dazu, ob die Reproduktionshistorie von Frauen Rückschlüsse auf das Risiko für eine Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung zulässt.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche
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