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Liebe Leserinnen und Leser,
laut Schätzungen leiden in Deutschland etwa vier Prozent aller Kinder an einer Obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Ebenso wie Erwachsene mit dieser schlafbezogenen Atmungsstörung fallen sie tagsüber durch Anzeichen von Müdigkeit auf und können sich infolgedessen nur schlecht konzentrieren – ein großes Problem in der Schule. Doch damit nicht genug: Laut einer neuen Untersuchung von Forschenden aus Israel und den USA besitzen die jungen OSA-Patienten auch ein doppelt so hohes Risiko dafür, an Influenza oder COVID-19 zu erkranken. Die Wissenschaftler sprechen sich daher dafür aus, diesen Kindern priorisiert entsprechende Impfungen zukommen zu lassen. Wie sich das Forscherteam den Zusammenhang zwischen OSA und einer höheren Infektanfälligkeit erklärt, können Sie in unserem ersten Beitrag lesen.
Ebenso finden Sie in unserem heutigen Newsletter Erläuterungen zur kürzlich aktualisierten S2k-Leitlinie „Fachärztliche Diagnostik und Therapie der COPD“. Sie beinhaltet neben vielen anderen Neuerungen auch ein neues Kapitel zum alpha-1-Antitrypsinmangel sowie eine Überarbeitung der COPD-Schweregradeinteilungen. Auch auf dem 66. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), der in der kommenden Woche in München stattfindet, wird die Aktualisierung der Leitlinie Thema sein – dort wird sie am Donnerstagmittag vorgestellt.
Lesen Sie außerdem in dieser Woche bei uns über einen neuen möglichen Therapieansatz bei Idiopathischer Lungenfibrose und welche Bedeutung die Gestaltung städtischer Grünflächen im Zusammenhang mit Allergien und allergischem Asthma hat. Und: Künftig soll es ein verpflichtendes Screening auf Mangelernährung in deutschen Krankenhäusern geben – ein Beschluss, der auch Pneumologen interessiert, wie ein Blick in das Programm des Münchener DGP-Kongresses und in die PNEUMOLOGISCHEN NACHRICHTEN verrät.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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