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Liebe Leserinnen und Leser,
im vergangenen Jahr warnten Forschende, darunter auch Mitarbeiter des Forschungszentrums Borstel, dass eine steigende Zahl von Fällen Antibiotika-resistenter Tuberkulose in Europa dringende Maßnahmen erfordere. Grundlage für diese Mahnung war eine Studie, die auf Daten des European Centre for Disease Prevention and Control beruhte. Sie markierte eine deutliche Zunahme solcher Fälle in den Jahren 2019 bis 2023.
Nun haben sich die Wissenschaftler des Forschungszentrums Borstel gemeinsam mit Kollegen in einer großen international besetzten Autorengruppe erneut mit der Tuberkulose-Situation in Europa beschäftigt – dieses Mal mit dem Fokus auf Patienten nach Organtransplantation. Ihr Fazit: Auch in Ländern, in denen die Tuberkulose-Inzidenz niedrig ist oder sich auf einem mittleren Niveau befindet, besteht für diese Personengruppe ein deutlich erhöhtes Risiko für die Infektionskrankheit. Welche Schlüsse die Wissenschaftler daraus für ein Tuberkulose-Screening ziehen, erfahren Sie in unserem ersten Beitrag in diesem Newsletter.
Darin finden Sie auch Berichte über neue Erkenntnisse dazu, wie das Mycobacterium tuberculosis einen Teil des Immunsystems für sich nutzt, sowie über ein Verfahren, mit dem sich messen lässt, wie effektiv Antibiotika Bakterien im Körper abtöten.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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