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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
als nach wie vor nützliches Instrument, um bei Personen mit Symptomen einer SARS-CoV-2-Infektion eine solche rasch zu erkennen, haben die Autoren einer neuen Studie entsprechende Antigenschnelltests beurteilt. Die Forschenden aus Würzburg hatten 78.000 durchgeführte SARS-CoV-2-Antigenschnelltests parallel zur Referenzdiagnostik mittels Polymerase-Kettenreaktion (PCR) über die gesamte COVID-19-Pandemie hinweg untersucht. Die Wissenschaftler äußern sich allerdings auch zu Faktoren, die die Testleistung einschränken – so müsse auch ihre Rolle bei asymptomatischen Personen kritisch hinterfragt werden.
Ein anderes Pathogen, das für Betroffene in jedem Alter gefährlich werden kann, vor allem aber bei Säuglingen große Beachtung findet, ist das respiratorische Synzitialvirus (RSV). Eine Arbeitsgruppe aus den USA hat nach dem Grund dafür gesucht, warum eine RSV-Infektion bei manchen Kindern einen schweren Verlauf nimmt, bei anderen aber nicht. Die Wissenschaftler fanden in ihrer Untersuchung bei schwer erkrankten Kindern eine Zunahme Natürlicher Killerzellen in den Atemwegen.
Schließlich berichten wir unter anderem auch noch über die Ergebnisse einer Düsseldorfer Studie. Darin wird die Strategie beschrieben, mit deren Hilfe ein Bakterium Wirtszellen angreift: Chlamydia pneumoniae benutzt demnach ein Protein als Schlüssel, um Veränderungen der Endzytose in der Zelle herbeizuführen. Diese bewirken, dass C. pneumoniae eindringen kann. Die Studienautoren hoffen nun auf die Entwicklung von Wirkstoffen, die diese Interaktion blockieren.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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