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Liebe Leserinnen und Leser,
wenn im kommenden Frühjahr in Deutschland das Lungenkrebs-Früherkennungsprogramm für Gesetzlich Krankenversicherte startet, können dies nach derzeitigem Stand nur langjährige Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren in Anspruch nehmen.
Laut den Ergebnissen einer gerade veröffentlichten Studie allerdings wird, wenn nur diese beiden Kriterien angelegt werden, ein Teil der Menschen übersehen, die ebenfalls ein hohes Lungenkrebsrisiko besitzen und von einem Screening profitieren würden. Die Autoren der HANSE-Studie schlagen vor, auch den PLCOm2012-Score zu berücksichtigen – also auch Bildungsstand, Körpergewicht, Krebserkrankungen in der Vorgeschichte, die familiäre Lungenkrebs-Wahrscheinlichkeit und ob eine Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung vorliegt. Dabei gibt es eine Personengruppe, die von einem derart erweiterten Kriterienkatalog besonders profitieren würde. Welche das ist, erfahren Sie im ersten Beitrag unseres Newsletters.
Ebenfalls aus Deutschland kommen neue Studienergebnisse, die eines Tages die Behandlung von Patienten mit Lungenfibrose voranbringen könnten: Forschende von der Medizinischen Hochschule Hannover haben einen Weg gefunden, die Telomerase-Aktivität in menschlichen Lungenzellen zu steigern und dadurch die Alterung der Zellen sowie die Fibroseentwicklung deutlich zu verringern. Dabei kamen Messenger-RNA und Telomerase Reverse Transkriptase (TERT) zum Einsatz.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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