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Liebe Leserinnen und Leser,
auf dem Gebiet der (Früh-)Erkennung der Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) tut sich offenbar gerade in der Forschung viel. In der vergangenen Woche berichteten wir bereits über ein Set von Stoffwechselprodukten im Blut, die Hinweise auf die Erkrankung geben können. Nun möchte sich eine US-amerikanische Arbeitsgruppe mit einem Protein beschäftigen, von dem sie glaubt, dass sich mit dessen Hilfe ein bevorstehendes COPD-Risiko schon in der Kindheit erkennen ließe.
Der Gedanke ist faszinierend: Würde dies doch bedeuten, dass man Personen, die früh im Leben hohe Spiegel dieses Proteins im Blut aufweisen, präventiv über das Jugend- und junge Erwachsenenalter hinweg begleiten könnte. Dabei wären beispielsweise noch nachdrücklichere Hinweise auf den Nutzen einer Tabakabstinenz hilfreich. Es bleibt abzuwarten, was die auf fünf Jahre angesetzten Untersuchungen unter Federführung der University of Arizona Health Sciences bringen werden. An Mitteln wird es wohl nicht fehlen: Gefördert wird die Studie von den National Institutes of Health mit 3,8 Millionen US-Dollar.
Einen eher klassischen, aber multimodalen Ansatz zur Identifizierung von COPD-Patienten hat gerade ein anderes Forscherteam aus den USA in „JAMA“ vorgeschlagen. Das Diagnoseschema besteht aus Thoraxbildgebung, der Beurteilung respiratorischer Symptome und Spirometrie. Ausgegangen war man von der Erkenntnis, dass Lungenfunktionstests die komplexe Erkrankung COPD nicht in all ihren Facetten abbilden. Der Faktor „Obstruktion“ wird in diesem Schema neu bewertet.
Mehr zu diesen und weiteren Themen erfahren Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal. So auch zu den aktuellen politischen Entwicklungen in Bayern, wo die CSU-Fraktion den Konsum von E-Zigaretten dem herkömmlicher Tabakwaren gleichstellen und an öffentlichen Orten ebenfalls verbieten möchte. Nicht alle haben Freude an diesen Plänen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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