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Liebe Leserinnen und Leser,
wenn es jetzt wieder wärmer wird, zieht es viele Menschen hinaus in die Natur oder den eigenen Garten. Wer dort arbeitet und in Schuppen oder mit Holz hantiert, sollte über die Gefahren einer Hantavirus-Infektion Bescheid wissen. Hantaviren werden bekanntermaßen über Ausscheidungen von Rötelmäusen übertragen und können mit Lungenschädigungen einhergehen.
Forschende aus Wien haben sich mit einer in Österreich häufigen Mutation des Hantavirus, der Puumala-Variante, beschäftigt und in einer kleinen Studie herausgefunden, dass die darin untersuchten Personen eine starke neutralisierende Immunantwort gegen das Puumala-Virus entwickelten. Diese wurde während des Beobachtungszeitraumes von etwa sechs Monaten sogar noch stärker. Die beobachtete breit-neutralisierende Immunantwort könnte nach Ansicht der Forschenden die Basis für Impfstoffe bilden, die gegen eine Vielzahl von weltweit vorkommenden Hantaviren schützt.
Ebenfalls aus Österreich stammen Erkenntnisse zum Zusammenhang der Umweltfaktoren Feinstaub und Luftdruck mit der Diagnose von Lungenembolien. Wie die Wissenschaftler beobachteten, waren kurzfristige Anstiege von Feinstaub und Luftdruck mit einer höheren Zahl von Lungenembolien assoziiert. Das traf vor allem für die Gruppe von Patienten ohne klassische Risikofaktoren zu.
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