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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
auf einen möglichen neuen Ansatz für die Behandlung von Lungenfibrosen ist eine internationale Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Forschenden der Universität Marburg gestoßen: Es geht dabei um ein Protein, das von extrazellulären Vesikeln transportiert wird und die Fähigkeit der Lunge zur Regeneration beeinträchtigt. Dabei ist dieses Protein offenbar nicht in jedem Stadium der Lungenfibrose zu finden. Näheres wollen die Wissenschaftler in weiteren Untersuchungen klären.
Zur Idiopathischen Lungenfibrose gibt es eine aktuelle Analyse von Daten der European Statistics Institution (EUROSTAT) für die Jahre 2013 bis 2018. Demnach nehmen die Mortalitätsraten im Zusammenhang mit dieser Erkrankung in dieser Region zu. Allerdings unterscheiden sich die 24 Länder, aus denen die Informationen stammen, in dieser Hinsicht erheblich – was vielleicht weniger überrascht als die Tatsache, dass Deutschland sich im Mittelfeld der Aufstellung befindet.
Außerdem berichten wir in dieser Woche über einen neuen Subtyp des Kleinzelligen Lungenkarzinoms, den US-Forscher entdeckt haben. Sie beschreiben das Atypische Kleinzellige Karzinom als selten. Auf Standardtherapien spreche es im Allgemeinen nicht gut an, doch hätten ihre bisherigen Untersuchungen zur Identifizierung einiger neuer Behandlungsoptionen geführt und sie auf einige bereits existierende gebracht, die funktionieren könnten. Lesen Sie mehr dazu und weitere Nachrichten aus der Pneumologie in unserem Newsletter und auf unserer Homepage.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche,
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