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Liebe Leserinnen und Leser,
dass das sich verändernde Klima umfassende negative Auswirkungen hat, ist klar. Doch wer an Erderwärmung denkt, muss nicht erst sorgenvoll in die Ferne auf die schmelzenden Polkappen blicken – besorgniserregende Veränderungen, die Folgen für die Gesundheit haben, sind schon vor unserer Haustür sichtbar. Das verdeutlichen Ergebnisse des Forschungsprojektes „Extreme“ in Augsburg: Demnach wird das Risiko für eine notfallmäßige Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankung ganz klar von Temperaturextremen beeinflusst. Die Forschenden hatten Daten aus 14 Jahren in Süddeutschland ausgewertet, vor allem in den Jahren 2006 bis 2019 in Augsburg. Zu welchen Ergebnissen das Wissenschaftlerteam im Einzelnen kam, können Sie in unserem ersten Beitrag lesen.
Zu den äußeren Einflüssen, die Auswirkungen auf die Lungengesundheit haben, gehört auch die Ernährung. So hatten beispielsweise britische Forschende auf dem diesjährigen Kongress der European Respiratory Society berichtet, die Folgen von Luftverschmutzung für die Lungenfunktion ließen sich möglicherweise durch den regelmäßigen Verzehr von Obst mindern. Einen negativen Effekt regelmäßig konsumierter ultra- oder hochprozessierter Lebensmittel auf das Lungenkrebsrisiko wollen nun chinesische Wissenschaftler ausgemacht haben.
Apropos Krebserkrankungen: Unter anderem an Patienten mit Lungenkarzinomen haben Forschende ermittelt, dass es gar nicht mal unbedingt die Metastasen sind, an denen Krebspatienten letztendlich versterben. Tatsächlich sei das Sterberisiko bei einer Infiltration der Aorta und der Vena cava stark erhöht − unabhängig von Metastasen. Welche Beobachtungen die Wissenschaftler außerdem im frühen versus im terminalen Stadium einer Krebserkrankung machten, erfahren Sie im entsprechenden Beitrag.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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