Ausgabe 05/2025

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Donnerstag, 30. Januar 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,

wie viele Menschen in Deutschland an Long-COVID leiden, weiß man nicht genau. Im Oktober des vergangenen Jahres formulierte die Bundesregierung in Antwort auf eine Kleine Anfrage, dass man wohl von einer sechsstelligen Zahl von Betroffenen ausgehen müsse. Auch die Mechanismen der Entstehung von Long-COVID liegen noch im Dunkeln. Ein wenig Licht in die Angelegenheit bringt nun eine Untersuchung aus den USA, in der Forschende einige Risikofaktoren ausgemacht zu haben glauben.

Maßnahmen zur Infektionskontrolle während der COVID-19-Pandemie – wie Kontaktverbote oder vorübergehende Schulschließungen – standen auch hierzulande massiv in der Kritik. Wissenschaftler des InfectoGnostics Forschungscampus Jena haben eine Möglichkeit gefunden, die räumliche Ausbreitung von Krankheitserregern – in diesem Falle SARS-CoV-2 – vorherzusagen und Maßnahmen gezielter einzusetzen: Sie zeigen in einer neuen Studie, wie sich Mobilfunk- und Genomdaten dafür kombinieren lassen.

Mehr zu diesen Themen und weitere Neuigkeiten aus der Pneumologie finden Sie in unserem Newsletter und auf unserem Nachrichtenportal.

Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!




   Ihre
   Britta Achenbach

 

 
 
Studie zu SARS-CoV-2: Handy- und Genomdaten erlauben gezielte Nachverfolgung von Infektionswegen

Studie zu SARS-CoV-2: Handy- und Genomdaten erlauben gezielte Nachverfolgung von Infektionswegen

Eine Arbeit von Forschenden aus Jena zeigt, dass Servicedaten von Handys in Kombination mit hoch aufgelösten Metadaten (wie Postleitzahlen und Genomdaten) Vorteile bei der Beobachtung des Infektionsgeschehens in einer Region bringen können.

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Long-COVID: Forschende ermitteln Zusammenhang mit multiplen SARS-CoV-2-Infektionen

In einer neuen Veröffentlichung zu 475 Long-COVID-Patienten stellen die Autoren dar, dass fast 85 Prozent der Betroffenen über einen Zeitraum von vier Jahren mehrfach mit SARS-CoV-19 infiziert worden waren.

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Emphysem: Chirurgische Lungenvolumenreduktion im Vergleich besser als bisher berichtet

Emphysem: Chirurgische Lungenvolumenreduktion im Vergleich besser als bisher berichtet

Patienten mit fortgeschrittenem Emphysem, die sich einer chirurgischen Lungenvolumenreduktion (LVRS) unterziehen, überleben heutzutage möglicherweise länger und mit weniger Komplikationen als in der Vergangenheit und profitieren unter Umständen mehr als solche, bei denen Endobronchialklappen (EBV) eingesetzt werden.

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UNSERE AUSWAHL: AKTUELLES AUS INTERNATIONALEN JOURNALS

Vergleich von Dunkelfeld-Röntgen und Computertomographie des Thorax zur Beurteilung der COVID-19-assoziierten Pneumonie. Front Radiol 2025;4:1487895. 

Polygener Risiko-Score als Ergänzung zur konventionellen Fallfindung bei der Identifizierung bisher nicht diagnostizierter Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankungen. 
JAMA 22.01.2025

Chronische Lungenerkrankungen nach Krankenhausaufenthalten aufgrund von Adenovirus oder Respiratorischem Synzytialvirus.
Pediatr Infect Dis J 09.01.2025

 
 

NSCLC im frühen Stadium: Anatomische Lungenresektion geht mit höherer Überlebensrate einher

Neue Forschungsergebnisse belegen, dass anatomische Lungenresektionen wie Lobektomie und Segmentektomie im Vergleich zur Keilresektion bei Patienten mit einem Nichtkleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) im Frühstadium mit einer höheren Langzeitüberlebensrate assoziiert sind.

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Raffiniertes Frühwarnsystem: Wie Bakterien auf Gefahren reagieren

Raffiniertes Frühwarnsystem: Wie Bakterien auf Gefahren reagieren

Bakterien nehmen dank eines Warnsignals Gefahren wahr, bevor sie der Gefahr direkt ausgesetzt sind. Sie merken, wenn andere Bakterien in ihrer Umgebung sterben und bilden präventiv einen schützenden Biofilm.

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KURZMELDUNGEN:

Der Forschungsverbund REMIT entwickelt eine mobile Anwendung, die Beschwerden und Befinden von Post-COVID-Betroffenen erfasst. Die App soll diese Daten an die behandelnden Praxen und Kliniken übermitteln, wo sie die Diagnostik und Therapie unterstützen, und personalisierte Rückmeldung geben.
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Die medizinischen Erkenntnisse zum Post-COVID-Syndrom reichen aus Sicht des Sozialgerichts Heilbronn mittlerweile aus, um es als Folge einer Berufskrankheit anzuerkennen.
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Einzelne Pseudomonas-aeruginosa-Bakterien unterscheiden sich in ihrem Typ-VI-Sekretionssystem: Die Studienergebnisse geben Einblick in die Evolution nahverwandter Bakterien und könnten neue Ansätze Diagnose und Behandlung von Infektionen liefern.
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TERMINE:

16. Wiener Airwaymanagement Kurs
10. - 11. Februar 2025
Wien, Österreich

Pneumo4Coffee2Go: Oszillometrie from Scratch – Alles was Sie wissen müssen!
10. Februar 2025
online

Altes Gift in neuen Hülsen? Die E-Zigarette zwischen Werbeversprechen und Wirklichkeit – Schäden konventionelles Rauchen, Teil 1
11. Februar 2025
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Kooperation im Netzwerk Universitätsmedizin: Interdisziplinär und multizentrisch neue Wege gehen
25. - 26. Februar 2025
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7. Fachkonferenz Tobacco Harm Reduction – Erfolgversprechende Rauchentwöhnungsstrategien
26. März 2025
Berlin

 
 

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