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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Pneumologie,
wie viele Menschen in Deutschland an Long-COVID leiden, weiß man nicht genau. Im Oktober des vergangenen Jahres formulierte die Bundesregierung in Antwort auf eine Kleine Anfrage, dass man wohl von einer sechsstelligen Zahl von Betroffenen ausgehen müsse. Auch die Mechanismen der Entstehung von Long-COVID liegen noch im Dunkeln. Ein wenig Licht in die Angelegenheit bringt nun eine Untersuchung aus den USA, in der Forschende einige Risikofaktoren ausgemacht zu haben glauben.
Maßnahmen zur Infektionskontrolle während der COVID-19-Pandemie – wie Kontaktverbote oder vorübergehende Schulschließungen – standen auch hierzulande massiv in der Kritik. Wissenschaftler des InfectoGnostics Forschungscampus Jena haben eine Möglichkeit gefunden, die räumliche Ausbreitung von Krankheitserregern – in diesem Falle SARS-CoV-2 – vorherzusagen und Maßnahmen gezielter einzusetzen: Sie zeigen in einer neuen Studie, wie sich Mobilfunk- und Genomdaten dafür kombinieren lassen.
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Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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