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US-amerikanische Wissenschaftler haben in einer aktuellen Studie gezeigt, dass sich eine mRNA-basierte Behandlung in präklinischen Modellen der proliferativen Vitreoretinopathie (PVR) und des abnormalen Blutgefäßwachstums als wirksam erwiesen hat. Eine Behandlung mit mRNA RUNX1-Trap von Patientenzellen in einer Kultur, in einem Tiermodell und in Patientengewebe im Labor konnte die Entwicklung von Narbengewebe und abnormalen Blutgefäßen aufhalten. Die Forscher erhoffen sich, mit ihren Ergebnissen eine neue Therapieoption für die PVR und weitere Netzhauterkrankungen zu ermöglichen.
Blinde Menschen, die wieder sehen können, das klingt nach Zukunftsmusik. Aber genau das haben sich Schweizer Wissenschaftler zum Ziel gesetzt. Um blinde Netzhaut wieder lichtempfindlich zu machen, statten die Forscher Zapfenzellen, die ihren Lichtsensor verloren haben, mit einem neuen optogenetischen Lichtsensor aus. In ihren Untersuchungen an menschlicher Netzhaut zeigte diese nach dem Einbau neuer Lichtsensoren wieder eine lichtabhängige Aktivität – auch Wochen nach der Organentnahme. Nun hoffen die Wissenschaftler, schon bald erste klinische Studien durchführen zu können.
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