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Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
aktuell stehen zur Behandlung des Offenwinkelglaukoms sowohl drucksenkende Augentropfen als auch chirurgische Eingriffe zur Verfügung. Nicht immer ist es jedoch möglich, mit diesen Therapien das Voranschreiten der Gesichtsfelddefekte aufzuhalten und somit eine Erblindung zu vermeiden. Die Universitätsmedizin Mainz plant daher eine Pilotstudie, in der untersucht werden soll, ob die transkorneale Elektrostimulation (TES) dem Fortschreiten von Gesichtsfelddefekten effektiv und sicher entgegenwirken kann. Die Wissenschaftler hoffen, so eine weitere Behandlungsoption gegen die Glaukom-Erkrankung etablieren zu können.
Bei immer mehr Erkrankungen findet die Wissenschaft heraus, dass ein „tiefer Blick“ in die Augen sehr aufschlussreich sein kann – so auch bei Long-COVID. Eine aktuelle US-amerikanische Studie hat ergeben, dass bei Patienten, die von Long-COVID betroffen sind, die Blutgefäßdichte in der Retina im Vergleich zu gesunden Personen deutlich vermindert ist. Diese Erkenntnis könnte neue Möglichkeiten eröffnen, um Long-COVID zu diagnostizieren und den Krankheitsverlauf zu überwachen.
Deutschland hat gewählt. Die Union ist zwar stärkste Kraft, benötigt aber für eine Mehrheit im Bundestag einen Koalitionspartner. Deshalb stehen nun zunächst Gespräche mit der SPD an. Eine Frage, die vor allem das Gesundheitswesen beschäftigt: Wer käme potenziell für den Posten des Bundesgesundheitsministers infrage?
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