Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten Myopie-Entwicklung kritisch neu bewerten

Ausgabe 45/2024

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Dienstag, 05. November 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,

eine starke Kurzsichtigkeit jenseits von -6 dpt stellt bekanntermaßen ein erhebliches Risiko für schwerwiegende Augenerkrankungen wie Netzhautablösungen dar. Prognosen, die eine „Myopie-Pandemie“ vorhersagen, lassen daher für die Gesundheitssysteme nichts Gutes erwarten. Aber: Gibt es diese „Pandemie“ wirklich? In Europa zumindest, so berichtete Prof. Wolf Lagrèze vor Medienvertretern, sei die Myopie-Rate in den vergangenen 30 Jahren konstant (!) geblieben. Er rief deshalb dazu auf, die Myopie-Entwicklung der Weltbevölkerung differenzierter zu betrachten. Kritisch neu bewertet werden sollte seiner Meinung nach auch die Therapie mit niedrig dosiertem Atropin. Empfehlungen hierzu stützten sich oft auf frühe Daten aus asiatischen Populationen, berücksichtigten also keine ethnischen Zugehörigkeiten. Neue Erkenntnisse erwartet er insbesondere von der deutschen AIM-Studie.

Neue Erkenntnisse zur Praxistauglichkeit der elektronischen Gesundheitsakte (ePA) erhoffen sich Niedergelassene und Klinikärzte von der vierwöchigen Pilotphase, die Mitte Januar auch in Teilen von Nordrhein-Westfalen startet. Neben dem großen Potenzial für die Patientenversorgung, das in der ePA erkannt wird, gibt es aber auch kritische Blicke auf die Einführungsphase. So dürften etwa keine zusätzlichen Hürden für die Arbeitsabläufe entstehen, werden vor allem die Anbieter der Praxisverwaltungs-Software-Programme in die Pflicht genommen.

Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.

Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen

   Ihr
   Dieter Kaulard
   und
   Ihre
   Sandy Schulz

 

 
 
Myopie-Entwicklung: Differenziertere Sichtweise erforderlich

Myopie-Entwicklung: Differenziertere Sichtweise erforderlich

Ist die Welt mit einer Myopie-Pandemie konfrontiert? Und welches ist das Heilmittel der Wahl? Diesen Fragen ging Prof. Wolf Lagrèze (Freiburg) während des 122. DOG-Kongresses nach und riet zu einer differenzierteren Sichtweise.

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Forschungsförderung mal drei: Grundlagen, Klinik und Versorgung

Drei Forschungsförderungen im Gesamtwert von 60.000 Euro wurden von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) respektive der Stiftung Auge auf der 122. Jahrestagung in Berlin vergeben. Zwei Projekte werden im Bereich Netzhaut und zwei Vorhaben (ein geteilter Preis) im Bereich Versorgungsforschung unterstützt.

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„ePA für alle“: NRW wird Modellregion - Mitwirkung der Patienten unerlässlich

„ePA für alle“: NRW wird Modellregion - Mitwirkung der Patienten unerlässlich

Der Countdown läuft: Ab dem 15. Januar 2025 wird die „elektronische Patientenakte (ePA) für alle“ in einer vierwöchigen Pilotphase im Praxisbetrieb erprobt, bevor sie im Anschluss bundesweit ausgerollt werden soll.

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PMD: Bei Sklerallinsenversorgung mögliche Zunahme der Hornhautradien mit Vorsicht betrachten

Meta-Analyse Katarakt-OP: Noch keine ausgewogene demographische Rekrutierung in Studien

DMEK: Antikoagulantien-Einnahme kann das Risiko einer Fibrin-Reaktion erhöhen

Lesen Sie hier das aktuelle Editorial unseres Herausgebers (medical) Prof. Uwe Pleyer

 
 

FEBOS-R: 53 Netzhautexperten bestanden in Barcelona das europäische Examen

Eine erneut exzellente Leistung zeigten während des diesjährigen EURETINA-Kongresses in Barcelona, Spanien, 53 Kandidaten der FEBOS-R-Prüfung (Fellow of the European Board of Ophthalmology, Specialist in Retina). Sie bestanden dieses anspruchsvolle Netzhautexamen, indem sie mindestens sieben von acht Fällen richtig lösten.

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Millionenförderung: Erste Health.AI-Projekte starten im Saarland

Millionenförderung: Erste Health.AI-Projekte starten im Saarland

In den kommenden Jahren investiert das Bundesforschungsministerium im Saarland Forschungsgelder in zweistelliger Millionenhöhe in Projekte, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) die medizinische Versorgung besser machen sollen – so auch im Bereich Augenheilkunde.

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KURZMELDUNGEN:

Die elektronische Patientenakte (ePA) kann nach Einschätzung der KV Westfalen-Lippe ein „Booster für die medizinische Versorgung“ werden. Diese zuversichtliche Perspektive eröffnete der KVWL-Vorstand während einer Pressekonferenz zur anstehenden ePA-Pilotphase in Nordrhein-Westfalen.
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Die Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen hat in Zusammenarbeit mit dem Präventionsnetzwerk #sicherimDienst einen neuen Leitfaden mit Sicherheitsempfehlungen für Beschäftigte in Kliniken herausgebracht.
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Generative KI-Verfahren können täuschend echte Texte, Bilder oder Musikstücke erzeugen. Doch funktioniert das auch für Patientendaten? Hier setzt das Forschungsprojekt SYNTHIA an: Dieses soll qualitativ hochwertige synthetische Daten durch „maßgeschneiderte generative KI-Verfahren“ erzeugen.
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TERMINE:

cornea 24 - Düsseldorfer Meisterkurs Glaukomchirurgie & 14. Düsseldorfer Hornhauttag
08. – 09. November 2024
Düsseldorf

97. Versammlung des Vereins Rhein-Mainischer Augenärzte
09. November 2024
Mainz

RG - nachgefragt: Online-Gespräche der Retinologischen Gesellschaft
13. November 2024
Düsseldorf (Liveübertragung)

iSearch 2024 – Basic Research in Ophthalmology
15. – 16. November 2024
Münster (online)

55. Wacker-Kurs in Essen
16. November 2024
Essen

Dardenne IOL-Fortbildung online
22. November 2024
Bonn (online)

 
 

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