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Liebe Leserinnen und Leser,
nicht immer ist die Brille oder sind Kontaktlinsen die beste Lösung, um eine Kurzsichtigkeit auszugleichen. Die photorefraktive Keratektomie (PRK) wird oft zur Korrektur der Myopie bei Erwachsenen eingesetzt und bietet hier eine gute und sichere Alternative. Nun haben israelische Forscher in einer groß angelegten Kohortenstudie zeigen können, dass die PRK auch für ältere Jugendliche wirksam und sicher ist. Die Analysen der Wissenschaftler ergaben, dass die Ergebnisse nach PRK bei älteren Teenagern genauso gut oder sogar besser waren als bei Erwachsenen. Gerade im Hinblick auf die zunehmende Myopie unter Jugendlichen könnte die PRK eine gute Alternative zur Standardversorgung mit Brille oder Kontaktlinsen darstellen, gerade wenn diese nicht die ideale Lösung bieten.
Und noch ein Beitrag zur Myopie, einem wachsenden Problem unserer digitalisierten Gesellschaft: Wissenschaftliche Publikationen zeigen, dass neben genetischer Veranlagung auch Lebensstilfaktoren wie Naharbeit und intensive Bildschirmnutzung sowie mangelnder Aufenthalt im Freien Risikofaktoren für die Kurzsichtigkeit sind. Nun haben Untersuchungen eines internationalen Forscherteams ergeben, dass auch Luftverschmutzung – und hier insbesondere Stickstoffdioxid sowie Feinstaub – eine Rolle bei der kindlichen Myopie-Entwicklung spielen kann. Die Wissenschaftler haben zudem festgestellt, dass vor allem Grundschüler besonders empfindlich auf Luftverschmutzung reagieren. Zudem zeigten gerade die jüngeren Kinder auch die größten Verbesserungen der unkorrigierten Sehschärfe, wenn sie sauberer Luft ausgesetzt waren. Den Forschern zufolge deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass eine frühzeitige Verbesserung der Luftqualität eine wertvolle Maßnahme zum Schutz der Sehkraft von Kindern sein könnte.
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