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Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
um bei der refraktiven Hornhautchirurgie mittels LASIK etwaige Nebenwirkung durch den Lasereinsatz zu verhindern, hat ein US-amerikanisches Forschungsteam das Verfahren der elektromechanischen Umformung (EMR) näher untersucht. Anhand von Kaninchenaugen und mittels einer von den Wissenschaftlern entwickelten speziellen Platinkontaktlinse erreichte das Team eine Umformung der Hornhaut wie bei einer LASIK-Behandlung. Allerdings benötigten die Forscher für die Behandlung weniger Schritte, sie war kostengünstiger und es waren keine Schnitte notwendig. Damit könnte die EMR eine alternative Behandlungsmethode zur LASIK werden.
Mit zunehmender Kurzsichtigkeit steigt auch das Risiko für verschiedene Augenerkrankungen wie zum Beispiel Glaukom oder auch Netzhautablösung. Deshalb ist die Früherkennung, am besten bereits im Kindesalter, enorm wichtig, um die Entwicklung der Myopie durch Myopiekontrolle zu verlangsamen und Spätfolgen zu vermeiden. Neben verschiedenen Behandlungen wie gering dosierten Atropin-Augentropfen oder speziellen Brillen ist zudem bekannt, dass ein täglicher Aufenthalt im Freien von mindestens zwei Stunden sowie die Reduktion von Bildschirmzeiten einer Myopieentwicklung entgegenwirken können. Nun haben chinesische Wissenschaftler gezeigt, dass auch eine an Omega-3-Fettsäuren reiche Ernährung die Entwicklung von Myopie verhindern könnte. Damit eröffnen sich weitere Optionen, um die Entstehung oder das Voranschreiten einer Kurzsichtigkeit zu vermeiden.
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