|
Liebe Leserinnen und Leser,
Augenzucken kennt jeder, aber können auch einzelne Rezeptoren „zucken“? Ein Forschungsteam aus Singapur hat mithilfe der Optoretinographie erstmals ein solches „Zucken“ der Stäbchen-Photorezeptorzellen nachweisen können. Diese Reaktion gilt als einer der frühesten Schritte bei der Umwandlung von Licht in elektrische Signale. Die neue Erkenntnis könnte nach Ansicht der Forscher für die Diagnostik und das Monitoring von Netzhauterkrankungen bedeutsam sein.
Von Mäusen und Menschen … Forscher haben in einem genetischen Mausmodell die zelluläre Vielfalt des Trabekelwerks kartiert. Dabei haben sie einen Zellsubtyp entdeckt, der zur Glaukomprogression beitragen könnte und potenziell auf eine Behandlung mit Vitamin B3 anspricht. Nun soll herausgefunden werden, ob vergleichbare Zelltypen im menschlichen Auge existieren und Maßnahmen wie die Vitamin-B-3-Gabe auch in der klinischen Anwendung effektiv sein können.
Am Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik wird aktuell eine Plattform für die automatisierte Vitrifikation von Geweben entwickelt. Vitrifikation ist ein besonderes Verfahren der Kryokonservierung, bei dem die Bildung zellschädigender Eiskristalle vermieden wird. Diese standardisierte und reproduzierbare Form der Vitrifikation könnte potenziell auch für die regenerative und Transplantations-Medizin im Bereich der Hornhaut-, Limbusstammzell- und Amniontransplantation oder aber für stammzellbasierte Retina-Implantate von Bedeutung sein.
Wer einen Supermarkt betritt, weiß, dass hier nichts dem Zufall überlassen ist. Bestimmte Produkte stehen an ausgewählten Plätzen – mal gezielt in Augenhöhe, mal absichtlich weit darunter oder darüber. Lichteffekte werden inszeniert, Farben bewusst eingesetzt, Augenbewegungen zielgerichtet gelenkt. Blicksteuerung, optische Kognition und visuelle Reizverarbeitung spielen eine große Rolle für das Kaufverhalten. Diese und andere Faktoren untersucht jetzt die Universität Bonn in einem eigenen Labor-Supermarkt mithilfe ausgewählter Probanden.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.
Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen
|