Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
die Standardtherapie für Patienten mit Diabetischem Makulaödem (DMÖ) besteht aus Injektionen von VEGF-Hemmern ins Auge – und das oft monatlich. Vielleicht aber gibt es bald eine Behandlungsalternative zur intravitrealen Injektion beim DMÖ. Das bereits seit Längerem zugelassene, oral einzunehmende HIV-Medikament Lamivudin verbessert das Sehvermögen bei DMÖ-Patienten signifikant, wie eine aktuelle US-amerikanische klinische Studie zeigt.
Die Hornhautverpflanzung ist die älteste und häufigste Transplantation in der gesamten Humanmedizin. Dennoch müssen Patienten immer noch sehr lange auf ein passendes Gewebetransplantat warten. Eine in Japan entwickelte allogene Zelltherapie für Hornhauterkrankungen könnte eine mögliche Lösung für das Spenderproblem sein. Denn bei dieser Therapieform werden durch ein spezielles Herstellungsverfahren aus einer einzigen Spenderhornhaut Zellen für mehr als 100 Behandlungen gewonnen. Anlässlich des Tages der Organspende berichtete Prof. Claus Cursiefen, Generalsekretär der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e. V., über diese Methode. Zugleich rief er dazu auf, über die eigene Spendenbereitschaft nachzudenken.
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