Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung? Retinoblastom: Reicht bereits eine Mutation für die Krebsentstehung?

Ausgabe 07/2025

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Dienstag, 11. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,

gestern konnten wir leider, bedingt durch einen technischen Fehler, nicht alle unsere Newsletter versenden. Hier erhalten Sie also nun den gestrigen Newsletter der Ophthalmologischen Nachrichten. Wir bitten um Entschuldigung für die Verzögerung.

Eine aktuelle Studie könnte die Art und Weise verändern, wie Kliniker das Retinoblastom verstehen und behandeln. Mexikanische Forscher fanden heraus, dass – anders als die gängige Meinung – nicht beide Kopien des Retinoblastoma1-Gens (RB1) geschädigt sein müssen, damit der Krebs entstehen kann. Anhand von In-vitro-Modellen menschlicher Zellen untersuchten sie drei spezifische Mutationen im RB1-Gen und entdeckten, dass eine von ihnen – pR552* – die Zellen dazu veranlasste, mehr als üblich zu wachsen. Im Gegensatz zu anderen Mutationen schien diese eine zusätzliche schädigende Wirkung zu haben, selbst wenn nur eine Kopie des Gens betroffen war. Sollte sich diese Erkenntnis bestätigen, könnte sie nach Einschätzung der Forscher die Entwicklung von genetischen Screening-Instrumenten unterstützen, um gefährdete Kinder früher zu erkennen. Das Retinoblastom gilt als die häufigste ophthalmo-onkologische Erkrankung bei Kindern.

Eine Regelung des Landes Sachsen hat den Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA) zu einer kritischen Stellungnahme veranlasst. In Sachsen, so teilt der Verband mit, sei es seit Anfang dieses Jahres auf der Grundlage einer vereinfachten Heilpraktiker-Erlaubnis möglich, dass Orthoptisten sich selbstständig niederlassen und eigenständig Untersuchungen vornehmen – ohne die Anbindung an eine Augenklinik oder Augenarztpraxis. Der BVA befürchtet zum einen das Aufkommen von Doppelstrukturen und Mehrbelastungen, zum anderen aber auch mögliche gesundheitliche Gefahren, wenn die Untersuchungen ohne augenärztliche Begleitung durchgeführt werden. Der BVA plädiert daher für die Beibehaltung der gegenseitigen Ergänzung von medizinischer und orthoptischer Expertise.

Ganz im Zeichen der 39. DGII-Jahrestagung steht ab Donnerstag, 13. Februar, die deutsche Refraktivchirurgie. Zum zweiten Mal ist Erlangen der Kongressort der Gesellschaft, Tagungspräsident ist Prof. Friedrich E. Kruse, Direktor der dortigen Universitäts-Augenklinik. Traditionell richtet die DGII ihren Blick weit über die refraktive Linsen- und Hornhautchirurgie hinaus – Glaukom und Retina beispielsweise sind im wissenschaftlichen Programm ebenso zu finden wie die übergreifende Fragestellung des diesjährigen Kongresses: „Wo stehen wir in fünf Jahren?“

Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.

Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen

   Ihr
   Dieter Kaulard
   und
   Ihre
   Sandy Schulz

 

 
 
Retinoblastom: Pathogene Varianten deuten auf eine mögliche Funktionsgewinn-Mutation hin

Retinoblastom: Pathogene Varianten deuten auf eine mögliche Funktionsgewinn-Mutation hin

Mexikanische Forscher haben herausgefunden, dass die Genmutation pR552* zum Wachstum eines Retinoblastoms beitragen könnte.

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39. DGII-Kongress in Erlangen: Ausblicke auf die Augenheilkunde im Jahr 2030

„Wo stehen wir in fünf Jahren?“ Mit dieser Frage und Ausblicken in die Zukunft der Augenheilkunde des Jahres 2030 befasst sich der 39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen(IOL)-Implantationen, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) vom 13. bis 15. Februar in Erlangen.

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Orthoptik: BVA fordert Erhalt der augenfachärztlichen Anbindung

Orthoptik: BVA fordert Erhalt der augenfachärztlichen Anbindung

Kinderaugen müssen augenärztlich untersucht werden – das ist die Haltung des Berufsverbandes der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA). Sehschwächen, Schielen, Krankheiten – all das sollte spätestens zwischen dem 30. und 42. Lebensmonat abgeklärt werden, bei Auffälligkeiten und familiären Vorbelastungen auch früher. In jedem Fall aber im fachärztlichen Setting, betont der BVA.

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DSEK: Bei Augen mit vorheriger Implantation einer künstlichen Iris häufig Komplikationen durch erhöhten Augeninnendruck

Intraokularlinsen: Gute Ergebnisse für torische Linse bei hohem regulärem Hornhautastigmatismus 

Nichtinfektiöse Uveitis: Auch Body-Mass-Index entscheidet über Erfolg einer Therapie

Lesen Sie hier das aktuelle Editorial unseres Herausgebers (surgical) Dr. Detlef Holland

 
 

Myopiekontrolle: Neues laserbasiertes Produktionsverfahren für Mikrolinsen

Mikrolinsen auf Brillengläsern können helfen, die wachstumsbedingte Myopieprogression zu reduzieren und so mögliche Folgeerkrankungen zu verhindern. Mit dem Laser-Swelling-Verfahren, so teilt das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) mit, habe man ein neues Verfahren entwickelt, das diese Mikrolinsen individuell und kostengünstig produziere.

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BVMed zum Transformationsfonds: „Einsatz moderner MedTech-Lösungen ermöglichen“

BVMed zum Transformationsfonds: „Einsatz moderner MedTech-Lösungen ermöglichen“

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) unterstützt die Notwendigkeit eines Krankenhaus-Transformationsfonds, um die Patientenversorgung im Rahmen der Krankenhausreform sicherzustellen.

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KURZMELDUNGEN:

CDU-Bundeskanzlerkandidat Friedrich Merz hat in einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vorgeschlagen, den Menschen einen „ökonomischen Anreiz“ zu geben, damit sie das Gesundheitssystem effizienter nutzen. Als Beispiel nannte er einen Kassenrabatt für Daten in der elektronischen Patientenakte. Kritik und Widerspruch von Datenschützern und Ärzten folgten sofort.
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Ein Handelskonflikt der EU mit den USA unter Donald Trump würde die deutsche Pharmabranche besonders treffen und hätte auch Folgen für die Gesundheitsversorgung hierzulande. Davor warnt der Verband forschender Arzneimittelhersteller.
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Im Freistaat Bayern arbeiten in den Kliniken erstmals mehr Ärztinnen als Ärzte. Mit einem Zahlenverhältnis von 18.270 zu 18.214 haben Frauen im vergangenen Jahr ihre männlichen Kollegen überholt. Dies gab jetzt die Bayerische Landesärztekammer bekannt.
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TERMINE:

Retina Expert Debate (Sulzbach): Moderne Diagnostik und Therapie der Netzhautablösung
19. Februar 2025
Sulzbach/Saar

Forum für Angewandte Bildgebung in der Ophthalmologie (FABIO Kurs)
21. - 22. Februar 2025
München

187. Versammlung der RWA
21. - 22. Februar 2025
Siegburg

Greifswalder Angiographie-, Laser- und IVOM-Kurs 2025
26. - 28. Februar 2025
Greifswald

Refraktionskurs (RiTA)
28. Februar - 2. März 2025
Homburg/ Saar

 
 

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