|
Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
bestimmte schwerwiegende Hornhautverletzungen, bei denen zu viele limbale Stammzellen in der Hornhaut zerstört wurden, können nicht mit einer Hornhauttransplantation behandelt werden. Um diesen Patienten eine Therapieoption bieten zu können, haben US-amerikanische Wissenschaftler vom Mass Eye and Ear über viele Jahre zur experimentellen Stammzellbehandlung geforscht. Nun konnten die Forscher positive Daten aus einer klinischen Humanstudie vorlegen, die zeigen, dass eine Stammzellbehandlung mit kultivierten autologen limbalen Epithelzellen (CALEC) die Hornhautoberfläche zu mehr als 90 Prozent wiederherstellen kann. Zudem konnten die Wissenschaftler ein gutes Sicherheitsprofil für CALEC belegen. Damit könnte CALEC zukünftig eine Behandlungsalternative bei Hornhautverletzungen darstellen.
Ein Glaukom schnell und unkompliziert – quasi im Vorbeigehen – diagnostizieren zu können, könnte laut einer aktuellen japanischen Arbeit schon bald keine Zukunftsvision mehr sein. Die Forscher haben eine schnelle und auf Mobilität ausgelegte Testmethode entwickelt: das KI-basierte Glaukom-Screening-Netzwerk (AI-GS). Mit diesem kann den Forschern zufolge ein Glaukom sogar im Frühstadium diagnostiziert werden. Die Entwickler erhoffen sich, durch ihr AI-GS das Glaukom-Screening zu revolutionieren und dieses für jeden zu ermöglichen – gerade auch für Patienten, die keinen schnellen Zugang zu Spezialisten haben.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.
Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen
|