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Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn das neue Jahr bereits ein paar Tage alt ist, möchten wir die Gelegenheit nutzen, Ihnen und Ihren Familien alles Gute für das neue Jahr zu wünschen!
Erblich bedingte Blindheit wie etwa durch Retinitis pigmentosa hervorgerufen, kann viele genetische Ursachen haben, dennoch bleibt sie bei bis zu 40 Prozent der Patienten unerklärt. Doch nun liefert eine internationale Studie aus Basel neue Erkenntnisse. Statt in proteinkodierenden Genen fanden die Forscher krankheitsauslösende Varianten in fünf nicht kodierenden RNA-Genen, die den Spleißmechanismus der Zelle steuern. Für Betroffene könnte diese Entdeckung präzisere Diagnosen, gezielte genetische Beratung und die Perspektive auf zukünftige RNA-basierte Therapien bedeuten.
Richten wir nun unseren Blick auf die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) und hier auf einen neuen biotechnologischen Therapieansatz, der Hoffnung auf eine Behandlung bei fortgeschrittener trockener AMD geben könnte. Eine klinische Studie in den USA testet ein aus Stammzellen hergestelltes Netzhautimplantat, das beschädigte Zellen ersetzen und das Sehvermögen wiederherstellen soll. Hierfür werden im Labor aus embryonalen Stammzellen retinale Pigmentepithel-Zellen gezüchtet und an einem Implantat befestigt, welches dann in die Netzhaut eingebracht wird. In vorangegangenen Untersuchungen konnte bereits gezeigt werden, dass das Implantat gut verträglich ist, erfolgreich ins Netzhautgewebe integriert wird und zudem das Sehvermögen bei einigen Patienten verbessern konnte. In der nächsten Phase wollen die Wissenschaftler prüfen, ob die Therapie zu klinisch signifikanten Verbesserungen des Sehvermögens führen kann.
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Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen
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