|
Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
für die häufigere, aber milder verlaufende trockene Form der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) gibt es bislang in Deutschland kein zugelassenes Medikament. In den USA hingegen wurden zwei Medikamente zur intraokularen Injektion genehmigt. Nun haben koreanische Forscher Augentropfen als Behandlungsoption für die trockene AMD entwickelt. Diese konzentrieren sich auf den Toll-Like-Rezeptor-Entzündungsweg und zeigten im Mausexperiment einen Schutz der Netzhautzellen und eine geringere Degeneration der Netzhaut. Diese Augentropfen könnten eine erste medikamentöse Therapieoption für die trockene AMD in Deutschland darstellen und die Behandlung in den USA enorm verbessern.
Einer Schweizer Forschungsgruppe ist es gelungen, eine Therapiemöglichkeit für die seltene, bisher nicht behandelbare, genetisch bedingte Stargardt-Erkrankung zu entwickeln. Die Wissenschaftler konnten in menschlichen Netzhäuten mithilfe der Base-Editing-Technik erfolgreich die häufigste Mutation, die mit der Stargardt-Krankheit assoziiert ist, korrigieren. Die Forscher sind überzeugt, dass sich diese Technik auch auf Patienten übertragen lässt, womit diese eine erste Behandlungsoption für die Stargardt-Erkrankung sein könnte.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.
Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen
|