Ausgabe 42/2025

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Dienstag, 14. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

irgendwann trifft es jeden: Die Sehkraft reicht nicht mehr aus, um die Uhrzeit auf der Armbanduhr oder eine Nachricht auf dem Smartphone ohne Lesebrille zu entziffern. Zur Korrektur der Presbyopie gibt es neben der Lesebrille auch verschiedene invasive Verfahren. Nun haben argentinische Wissenschaftler auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Katarakt- und Refraktiv-Chirurgen eine neue Alternative vorgestellt: Augentropfen aus einer Kombination von Pilocarpin und Diclofenac. Die Forscher konnten zeigen, dass eine zwei- bis dreimalige tägliche Anwendung dieser speziellen Augentropfen über einen Beobachtungszeitraum von zwei Jahren die Lesefähigkeit um zwei, drei oder mehr Zeilen auf der Jaeger-Tafel verbesserte. Dabei wurden nur milde Nebenwirkungen bei den Probanden beobachtet. Diese Ergebnisse könnten dazu beitragen, dass diese Augentropfen zukünftig eine weitere Behandlungsoption bei Presbyopie darstellen.
Japanische Forscher haben bei ihren Untersuchungen an Mäusen herausgefunden, dass während der Entstehung der Diabetischen Retinopathie bereits vor den Gefäßschädigungen Anomalien in Neuronen und Mikroglia auftreten. Diese Entdeckung gelang den Wissenschaftlern anhand einer neuentwickelten Technologie, für die sie eine Kopfhalterung, maßgeschneiderte Kontaktlinsen und ein spezielles, aber handelsübliches Objektiv kombinierten. Diese Technik ermöglicht es den Forschern zufolge, das Verhalten von Zellen im lebenden Organismus zu beobachten. Das könnte die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden voranbringen. Zudem erhoffen sie sich von ihrer Technologie, dass diese als nicht invasive Diagnosemethode in der klinischen Praxis eingesetzt werden kann.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.

Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen

   Ihr
   Dieter Kaulard
   und
   Ihre
   Sandy Schulz

 

 
 
Presbyopie: Augentropfen statt Lesebrille?

Presbyopie: Augentropfen statt Lesebrille?

Mit zunehmendem Alter entwickelt jeder Mensch eine Presbyopie und muss oft auf eine Lesebrille zurückgreifen. Eine Alternative dazu könnte in der täglichen Anwendung spezieller Augentropfen liegen. Dies zeigt eine aktuelle Studie.

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Biosimilars von Amgen:
MIT DEM ORIGINAL AUF AUGENHÖHE

Mit 45 Jahren Expertise entwickeln und produzieren wir heute originale biotechnologische Arzneimittel genauso wie hochwertige Biosimilars. Diese weisen keine klinisch relevanten Unterschiede zum Referenzprodukt auf und leisten einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Gesundheitsversorgung. Wie werden unsere Biosimilars hergestellt? Und wo kommen diese zum Einsatz?

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Diabetische Retinopathie: Das Auge als Fenster zur Erkennung von Erkrankungen

Eine neue Methode zur Aufnahme mikroskopischer Bilder der Netzhaut einer lebenden Maus ermöglicht es, die Reaktion von Gehirnzellen auf Krankheiten und Behandlungen aufzuzeichnen. Diese Entwicklung verspricht Fortschritte in der Erforschung und Therapie von Augenerkrankungen.

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Ultraschall durchs Augenlid: Gefährlichen Hirndruck schnell und ohne Strahlen erkennen

Ultraschall durchs Augenlid: Gefährlichen Hirndruck schnell und ohne Strahlen erkennen

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) empfiehlt, die Optikusnervenscheiden-Sonografie (ONSD) zukünftig fest in der klinischen Routine für neurologische Erkrankungen zu verankern.

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„Sicherheitscheck“ in der Zelle: Selbstspaltung als eingebaute Qualitätskontrolle

Wissenschaftler der Universitäten Leipzig und Halle haben untersucht, wie sich Adhäsions-G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (aGPCRs) selbst in zwei Teile spalten.

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Nicole Eter übernimmt Präsidentschaft der EURETINA

Nicole Eter übernimmt Präsidentschaft der EURETINA

Neue Präsidentin der European Society of Retina Specialists (EURETINA) ist Prof. Nicole Eter, Direktorin der Universitäts-Augenklinik Münster.

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KURZMELDUNGEN:

Um eine bessere Bündelung von Leistungen und mehr Qualität in der Versorgung zu schaffen, wird die Krankenhausreform in einigen Punkten angepasst. Dabei sollen die grundlegenden Ziele aber erhalten bleiben. Das wurde nun vom Bundeskabinett beschlossen. 
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Laut Berechnungen der Unternehmensberatung Deloitte werden die Einnahmedefizite der Gesetzlichen Krankenkassen ohne schnelle und erhebliche Reformen rasant auf zwei- bis dreistellige Milliardenhöhe anwachsen.
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Bereits zum 24. Mal findet die die bundesweite „Woche des Sehens“ statt. Noch bis zum
15. Oktober werden Themen wie Sehen, Blindheit und Augengesundheit durch ein umfangreiches Programm mit zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland in den Fokus gerückt.
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TERMINE:

Berner Fortbildung für Augenärzte
23. Oktober 2025
Bern, Schweiz

14. Strabologietage
23.–25. Oktober 2025
Essen

RG – nachgefragt: Online-Gespräche der Retinologischen Gesellschaft
29.10.2025
online

Charité Ophthalmologie Online: Strabologie, Kinderaugenheilkunde, Neuroophthalmologie
29. Oktober 2025
online

 
 

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