Ausgabe 29/2025

Klicken Sie hier, um diesen Newsletter online anzusehen!

newsletter-logo-kom-onko
 
 

Dienstag, 15. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,

Untersuchungen an verschiedenen Mausmodellen zu Retinitis pigmentosa haben ergeben, dass bipolare Stäbchenzellen neue funktionelle Verbindungen zu Zapfenzellen herstellen können, wenn ihre gängigen Partner nicht mehr funktionstüchtig sind. Den US-amerikanischen Forschern zufolge wird diese zelluläre Neuverdrahtung durch den Degenerationsprozess selbst und nicht durch fehlende Lichtreaktionen oder unterbrochene Synapsen ausgelöst. Das Wissen um diese natürlichen Anpassungsmechanismen könnte neue Behandlungsansätze zur Erhaltung der Sehkraft eröffnen.
Die Migräne-Aura ist ein neurologisches Phänomen, das sich meist in Seh-, Sprach- oder anderen sensorischen oder motorischen Störungen äußert. Eine klinische Studie der University of California San Francisco, USA, hat nun aber ergeben, dass visuelle Auren auf eine Hirnverletzung oder kleine Schlaganfälle hinweisen können. Bei ihren Untersuchungen zu Hirnläsionen nach gängigen operativen Eingriffen zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen fanden die Forscher heraus, dass Patienten mit Läsionen im Okzipital- und Parietallappen im Vergleich zu Personen ohne Schädigungen häufiger über Auren klagten. Nach Meinung der Wissenschaftler könnten diese Erkenntnisse zu Veränderungen in der Therapie von Herzrhythmusstörungen führen.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.
Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen

   Ihr
   Dieter Kaulard
   und
   Ihre
   Sandy Schulz

 

 
 
Retinitis pigmentosa: Stäbchenzellen verdrahten sich neu, wenn die Sehkraft schwindet

Retinitis pigmentosa: Stäbchenzellen verdrahten sich neu, wenn die Sehkraft schwindet

Wissenschaftler der University of California, Los Angeles (UCLA), USA, haben entdeckt, dass sich bestimmte Netzhautzellen neu vernetzen können, wenn das Sehvermögen bei Retinitis pigmentosa nachlässt.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
Advertorial

Glaukom-Therapie: Warum die Wahl
konservierungsmittelfreier Präparate
entscheidend für den Therapieerfolg sein kann

Eine langfristig wirksame Glaukom-Therapie steht und fällt mit der Adhärenz. Doch viele Patienten brechen ihre Behandlung ab – oft wegen lokaler Nebenwirkungen, die Konservierungsmittel wie Benzalkoniumchlorid (BAC) auslösen können.
Lesen Sie hier, welche Vorteile konservierungsmittelfreie Präparate wie z.B. Lifog® bei der Behandlung bieten – auch im Hinblick auf spätere chirurgische Eingriffe!

Pflichtangaben

TRB_Augenheilkunde_Glaukom-Keyvisual_297x210_300dpi_RGB
 

Visuelle Aura: Winzige Hirnläsionen können zu Migränesymptomen führen

Visuelle Auren können Anzeichen für kleine Verletzungen der visuellen Hirnrinde sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-amerikanische klinische Studie, in der das Auftreten von Läsionen nach Eingriffen zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen untersucht wurde.

Lesen Sie hier weiter ...
 

 
 
 
75 Jahre BVA: Jubiläumsfeier mit gesundheitspolitischem Schwerpunkt und Blick in die Zukunft

75 Jahre BVA: Jubiläumsfeier mit gesundheitspolitischem Schwerpunkt und Blick in die Zukunft

Der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA) begeht in diesem Jahr sein 75. Jubiläum. Am 5. Juli feierte der BVA diesen Meilenstein gemeinsam mit Mandatsträgern, Weggefährten anderer Berufsverbände und Organisationen, mit Vertretungen aus Politik, Krankenkassen und der Selbsthilfe.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

 
 

Wimpernverlängerung, Lidstrich-Tattoo & Co: So gefährlich können kosmetische Prozeduren fürs Auge sein

Lidstrich-Tattoos und Wimpernverlängerungen können zu unerwünschten Komplikationen führen. Eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) klärt auf, mit welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist, wann man nach dem Kosmetik-Studio besser einen Augenarzt aufsucht und von welchen Prozeduren am Auge unbedingt abzuraten ist.

Lesen Sie hier weiter ...
 

 
 
Sinneswahrnehmungen: Synapsen in der Großhirnrinde sind zuverlässiger als jene im hinteren Teil des Gehirns

Sinneswahrnehmungen: Synapsen in der Großhirnrinde sind zuverlässiger als jene im hinteren Teil des Gehirns

Forscher des Carl-Ludwig-Instituts der Universität Leipzig haben herausgefunden, dass innerhalb der Großhirnrinde die synaptische Signalübertragung zwischen Gehirnzellen bereits bei geringen Mengen von Kalzium-Ionen sehr zuverlässig funktioniert, anders als im hinteren Hirnbereich.

Lesen Sie hier weiter ...
 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Aufgrund fragwürdiger Maskenkäufe während der Coronazeit steht Jens Spahn, Fraktionschef der CDU, weiterhin in der Kritik. Kanzler Friedrich Merz (CDU) gibt ihm Rückendeckung. Die mitregierende SPD fordert Aufklärung.
Weiterlesen ...

Die von der Weltgesundheitsorganisation gegründete Initiative „3 by 35“ hat zum Ziel, chronische Erkrankungen einzudämmen und öffentliche Einnahmen zu generieren. Dafür sollen die Länder die Gesundheitssteuern für Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke bis zum Jahr 2035 um mindestens 50 Prozent anheben.
Weiterlesen ...

Dr. Christine Marx, MBA hat am 1. Juli die Stelle des Chief Operating Officers in der Geschäftsführung der Ober-Scharrer-Gruppe übernommen.
Weiterlesen ...

TERMINE:

Sommertagung der Berlin-Brandenburgischen Augenärztlichen Gesellschaft
19. Juli 2025
Berlin

DRN-Eye Fallkonferenz
25. Juli 2025
online

RG – nachgefragt: Online-Gespräche der Retinologischen Gesellschaft
20. August 2025
online

Fortbildung der Augenklinik Petrisberg Trier – Interessante Fälle
27. August 2025
Trier

Sulzbacher Ophthalmologischer Dialog – Hornhaut Expert Debate: Neue Behandlungsmöglichkeiten bei schweren Hornhauterkrankungen
27. August 2025
Sulzbach/Saar

 
 

„Ophthalmologische Nachrichten“ ist ein Titel der Biermann Verlag GmbH in Köln. Sie erhalten diese E-Mail, da Sie für diesen Newsletter angemeldet sind. Sie können in unserem Fachportal weitere Newsletter zu verschiedenen medizinischen Fachrichtungen abonnieren. Sollten Sie kein Interesse mehr an diesem Newsletter haben, können Sie sich hier abmelden. Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unseren Themen und Inhalten, freuen wir uns auf Ihre E-Mail: [email protected]. Bitte beachten Sie, dass dieser Newsletter nur Angehörigen der Heilberufe gemäß HWG §10 zugänglich gemacht werden darf; das gilt auch für das Weiterempfehlen und Weiterleiten.

Impressum: Biermann Verlag GmbH | MedCon Health Contents GmbH | HRB Bonn 11110 | HRB Köln 78926
Geschäftsführer: Dr. med. Hans Biermann

Hier vollständiges Impressum aufrufen