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Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
nicht alle an Diabetischer Retinopathie Erkrankten sprechen auf die derzeitige Therapie der Wahl mittels intraokularer Injektionen von Anti-vaskulärem endothelialen Wachstumsfaktor an. US-amerikanische Wissenschaftler der Augusta University haben auf ihrer Suche nach Alternativen deshalb die Blockierung von Interleukin(IL)-6 als neuen Behandlungsweg ins Visier genommen. Erste Untersuchungen haben gezeigt, dass durch die Unterdrückung der IL-6-Trans-Signalübertragung das Gleichgewicht von zwei wichtigen Netzhautproteinen wieder hergestellt werden konnte. Die Wissenschaftler vermuten, dass ein Ungleichgewicht dieser beiden Proteine zur Entwicklung der Diabetischen Retinopathie führt.
Heidelberger Wissenschaftlern ist es durch ein neues Verfahren gelungen, komplexere Organoide am Beispiel von Netzhautorganoiden zu entwickeln. Nach Angaben der Forscher kommen diese komplexeren Organoide den ursprünglichen, natürlichen Geweben näher als bisher und könnten dadurch die Forschung im Bereich der menschlichen Entwicklung, Krankheitsentstehung sowie Wirkstofftestung beschleunigen.
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