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ein internationales Team aus Wissenschaftlern hat entdeckt, dass unwillkürlich ausgeführte kleinste Augenbewegungen die Netzhaut dabei unterstützen, visuelle Informationen effektiver zu verarbeiten. Dies wiederum ermöglicht eine verbesserte Sehschärfe. Um einen Zusammenhang zwischen diesen winzigen Bewegungen der Augen und der neuronalen Verarbeitung in der Netzhaut herzustellen, nutzten die Forscher eine moderne Eyetracking-Technologie und kombinierten ihre empirischen Daten mit theoretischen Modellen. Diese Erkenntnisse zur visuellen Verarbeitung könnten unter anderem neue Behandlungsoptionen für Sehstörungen eröffnen.
Neben einem erhöhten Augeninnendruck gelten das Alter, eine genetische Disposition, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, schwere Augenentzündungen sowie Kurzsichtigkeit zu den allgemein bekannten Risikofaktoren für eine Glaukom-Erkrankung. Eine aktuell veröffentlichte Studie zeigt nun, dass „gutes“ HDL-Cholesterin bei über 55-Jährigen paradoxerweise mit einem erhöhten und „schlechtes“ LDL-Cholesterin mit einem geringeren Glaukom-Risiko verbunden zu sein scheint. Die Forscher sind der Meinung, dass ihre Erkenntnisse zeigen, dass die Behandlung von Patienten mit hohen Blutfettwerten und Glaukom-Risiko überdacht werden sollte.
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