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Liebe Leserinnen und Leser,
durch eine Wärmebehandlung das Voranschreiten der trockenen altersbedingten Makuladegeneration (AMD) aufhalten zu können, wäre ein großer Fortschritt. Finnische Forscher behaupten, mithilfe einer nicht invasiven Laseranwendung genau dies erreichen zu können. Die Wissenschaftler haben in ihren Untersuchungen an Mäusen und Schweinen gezeigt, dass sie durch Auslösung eines Hitzeschocks mittels Laser die Produktion von Hitzeschockproteinen und auch den Prozess der Autophaghie aktivieren können, was wie eine Abfallentsorgung wirke. Durch diese Behandlung werden den Forschern zufolge die Schutzmechanismen der betroffenen Zellen mithilfe der Wärme gestärkt und das Fortschreiten der AMD gestoppt.
Von den Abnehmspritzen mit Wirkstoffen wie Semaglutid, Tirzepatid oder Liraglutid hört man in der Forschungslandschaft momentan sehr viel. Neben positiven Wirkungen auf das Herz wird auch über negative Ereignisse beispielsweise in Bezug auf zu Erblindung führende Augenerkrankungen berichtet. Nun wurden auf der diesjährigen Jahrestagung der American Academy of Ophthalmology zwei weitere Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen vorgestellt. Eine amerikanische Studie zeigt zum Beispiel, dass GLP-1-Medikamente das Risiko für die Nichtarteriitische Anteriore Ischämische Optikusneuropathie und diabetische Retinopathie erhöhen können. Für die trockene altersbedingte Makuladegeneration hingegen scheint die GLP-1-Applikation kanadischen Forschen zufolge das Erkrankungsrisiko zu senken. Da gibt es wohl zukünftig noch so einiges an Diskussions- und Forschungsbedarf hinsichtlich der GLP-1-Medikamente.
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