|
Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
aus wissenschaftlichen Arbeiten ist bekannt, dass Melatonin Prozesse, die an Altersbedingter Makuladegeneration (AMD) beteiligt sind, unterdrücken kann. Deshalb hat ein Forscherteam aus den USA den Einfluss von Melatonin auf die AMD anhand einer retrospektiven Kohortenstudie näher untersucht. Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Einnahme von Melatonin das Risiko für eine Entwicklung der AMD senken und eine bereits bestehende nichtexsudative AMD verlangsamen kann. Diese Ergebnisse eröffnen eine neue Therapieoption, auch wenn weitere Forschungen notwendig sind, wie die Autoren betonen.
Makrophagen siedeln sich im Glaskörper des Auges der Maus bereits im Embryonalstadium an und bilden sich nicht, wie bisher angenommen, regelmäßig aus Blutzellen neu. Das konnten Wissenschaftler aus Deutschland in einer aktuellen Arbeit nachweisen. Diese Erkenntnisse könnten neue Behandlungsmöglichkeiten für Erkrankungen eröffnen, die im Zusammenhang mit Makrophagen im Glaskörper, aber auch in der daran angrenzenden Netzhaut stehen – hierzu zählt insbesondere die Diabetische Retinopathie.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.
|