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Liebe Leserinnen und Leser,
heute beginnen wir mit spannenden Neuigkeiten aus der Grundlagenforschung: Eine im Fachjournal „Nature Communications“ veröffentlichte Studie US-amerikanischer Wissenschaftler beleuchtet, wie transplantierte neurale Stammzellen mit den erkrankten Netzhautzellen des Empfängers interagieren. Die Ergebnisse liefern wichtige Einblicke in die schützenden Mechanismen dieser transplantierten Zellen und könnten dazu beitragen, künftig wirksamere Therapieansätze zur Behandlung von Augenerkrankungen zu entwickeln.
Die Diskussion um die sogenannten Abnehmspritzen reißt nicht ab. Bereits zuvor haben wir über Studien berichtet, die einen Zusammenhang zwischen ischämischer Optikusneuropathie (ION) und GLP-1-Rezeptoragonisten nahelegen. Nun deutet eine Analyse von Daten aus dem Adverse Event Reporting System der US-amerikanischen Food and Drug Administration darauf hin, dass insbesondere das hoch dosierte Semaglutid-Präparat Wegovy mit einem erhöhten Risiko für ION und potenziellen Sehverlust assoziiert sein könnte. Insgesamt unterstreichen diese Befunde die Notwendigkeit einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung beim Einsatz dieser Substanzen.
Lesen Sie außerdem, wie es Sehbeeinträchtigten ermöglicht wird, gemeinsam mit Menschen ohne Sehbehinderung das Brettspiel „Vier in einer Reihe“ zu spielen. Ein weiteres Thema widmet sich einem von der Deutschen Diabetes Gesellschaft geförderten Forschungsprojekt am Universitätsklinikum Bonn (UKB), das neue Ansätze zur Früherkennung und Prävention diabetischer Netzhautschäden untersucht. Im Fokus steht dabei, inwieweit eine karotinoidreiche Ernährung die Dichte des makulären Pigments beeinflussen kann.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.
Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen
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