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Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
die Diabetische Retinopathie ist ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Komplikationen und daraus resultierend auch für vorzeitigen Tod. Um diabetische Netzhautveränderungen rechtzeitig zu diagnostizieren, gibt es mittlerweile viele durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Screening-Tools. Eine neue Studie zeigt nun, dass auch eine Vorhersage unerwünschter, schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse bei Menschen mit Typ-2-Diabetes mithilfe von KI-Verfahren beim augenärztlichen Routine-Screening möglich ist. Das könnte eine Abschätzung des tatsächlichen kardiovaskulären Risikos bei Menschen mit Diabetes erleichtern.
Die optische Kohärenztomographie (OCT) ist ein wichtiges, nicht mehr wegzudenkendes Werkzeug in der Augenheilkunde. Denn die nichtinvasive bildgebende Technik ermöglicht eine schnelle und präzise Diagnose vieler Erkrankungen. Eine aktuelle internationale Arbeit hat ergeben, dass auch Multiple Sklerose und die Myelin-Oligodendrozyten-Glykoprotein-IgG-assoziierten Erkrankungen, welche mit einer Optikusneuritis assoziiert sind, anhand der OCT frühzeitig unterschieden werden können. Diese Erkenntnisse könnten zukünftig die Differenzialdiagnose dieser Erkrankungen vereinfachen.
25 Jahre Augenärztliche Akademie Deutschland – dieses Jubiläum beherrschte die vergangene Woche und wurde ausgiebig mit vielen Highlights in Düsseldorf gefeiert. Bereits am ersten Tag konnte die AAD mit einer Zahl von 5000 Teilnehmern aufwarten. Neben den bewährten zahlreichen Fortbildungsmöglichkeiten in Form von Vorträgen, Seminaren, Wetlabs, Workshops und Keynotes hielt die AAD für ihr 25-jähriges Jubiläum auch eine Eröffnungsfeier der etwas anderen Art bereit.
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