|
Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,
bislang ist dies nur Zukunftsmusik: die Wiederherstellung der Sehfunktion nach dem Niedergang von Photorezeptorzellen bei Erkrankungen wie Retinitis pigmentosa (RP) und Altersbedingter Makuladegeneration. Vielleicht haben italienische Wissenschaftler einen Weg gefunden, genau diese Musik bald erklingen zu lassen. Ein multidisziplinäres Forscherteam konnte in präklinischen RP-Mausmodellen mit vollständiger Erblindung durch eine einzelne intravitreale Injektion des Phototransducers Ziapin2 lichtinduzierte Netzhautaktivität (Reaktion auf Licht und Kontrast) über zwei Wochen wieder herstellen. Diese Ergebnisse könnten den Weg für mögliche Entwicklungen hinsichtlich zukünftiger klinischer Anwendungen bereiten.
Einer aktuellen Studie zufolge kann die Risikoeinschätzung für einen Schlaganfall genauso gut anhand des vaskulären Systems in der Netzhaut vorhergesagt werden wie durch herkömmliche Risikofaktoren. Zudem sind für das Routineverfahren der Fundusfotografie keine Labortests von Nöten. Somit könnte dieser einfache und unkompliziert umzusetzende Ansatz der Risikobewertung für einen Schlaganfall die medizinische Grundversorgung enorm erleichtern.
Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.
Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen
|