Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein Visuelle Reizverarbeitung: Weniger kann mehr sein

Ausgabe 18/2025

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Dienstag, 29. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser der Ophthalmologischen Nachrichten,

dass weniger zuweilen mehr sein kann, ist eine Binsenweisheit. Weniger kann bei der Verarbeitung visueller Reize sogar von Vorteil sein und vielleicht sogar die Sicherheit erhöhen. Ein deutsch-niederländisches Forschungsteam (Leipzig/Amsterdam) hat anhand von Experimenten mit Testpersonen herausgefunden, dass störende, ablenkende visuelle Reize, die immer wieder auftreten, vom visuellen System gezielt unterdrückt werden und so die Reizflut reduzieren. Die Aufmerksamkeitssteuerung wäre demnach einem Lernprozess unterworfen und nicht bloß willkürlich. Alltagsrelevant, so die Forscher, könnte dies etwa bei Berufspendlern sein, die immer wieder dieselbe Strecke fahren und sich so durch das Ausblenden stets wiederkehrender visueller Störreize sicherer im Verkehr bewegen würden.
Anpassungsfähigkeit auf der Ebene retinaler Proteine haben Forscher des International Centre for Translational Eye Research in Warschau, Polen, nachgewiesen. Ihnen gelang es, anhand von Schweinenetzhäuten zu zeigen, dass das Glykoprotein RBP3 nicht nur als bloßer Retinoid-Transporter fungiert, sondern in Abhängigkeit von der Art und Konzentration des gebundenen Moleküls seinForm verändern kann. Dieser aktive, adaptive Mechanismus erlaube eine exakte Regulierung der Zufuhr von Schlüsselmolekülen zu den Photorezeptoren, um den Transport dieser Moleküle zu optimieren. Das Verständnis dieser Dynamik könnte neue Wege für die Erforschung des Sehzyklus und potenzielle Therapien für degenerative Erkrankungen der Netzhaut eröffnen.
Zwei in der deutschen Augenforschung anerkannte Ophthalmologinnen sind in diesen Tagen mit besonderen Ernennungen gewürdigt worden. Prof. Martina C. Herwig-Carl hat an der Universität Bonn eine W2-Professur für Ophthalmopathologie erhalten. Diese Professur soll eng mit den Forschungsschwerpunkten „Onkologie“ und „Immunosciences“ der Bonner Medizinischen Fakultät sowie mit dem Centrum für Integrierte Onkologie verknüpft werden.

Prof. Teresa Barth vom Universitätsklinikum Regensburg ist von der DOG als deutsche Teilnehmerin für das Leadership Development Programme der European Society of Ophthalmology (SOE) ausgewählt worden. Talentierte Ophthalmologen werden hier gezielt auf Führungsaufgaben in der Ophthalmologie vorbereitet und erhalten die Möglichkeit, sich mit hochrangigen Experten in Europa eng zu vernetzen.

Lesen Sie hierzu und zu anderen Themen mehr in unserem heutigen Newsletter.

Eine interessante Lektüre wünschen Ihnen

   Ihr
   Dieter Kaulard
   und
   Ihre
   Sandy Schulz

 

 
 
Visuelle Verarbeitung: Gehirn lernt mit der Zeit das Ausblenden störender Reize

Visuelle Verarbeitung: Gehirn lernt mit der Zeit das Ausblenden störender Reize

Forscher der Universität Leipzig und der Vrije Universität Amsterdam, Niederlande, haben mithilfe von Gehirnstrommessungen (EEG) herausgefunden, dass sich frühe visuelle Verarbeitungsprozesse des Menschen durch wiederholte Erfahrung verändern.

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Molekularer Bote des Sehens: Einige RBP3-Geheimnisse konnten gelüftet werden

Wissenschaftler haben tief in die Proteinstruktur geblickt, die unser Sehvermögen bestimmen könnte: Das Retinol-bindende Protein 3 (RBP3) ändert nicht nur je nach Belastung seine Form, sondern spielt möglicherweise auch eine Rolle beim Schutz der Netzhaut vor Krankheiten wie diabetischer Retinopathie oder Retinitis pigmentosa.

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Ophthalmopathologie: Herwig-Carl übernimmt W2-Professur in Bonn

Ophthalmopathologie: Herwig-Carl übernimmt W2-Professur in Bonn

Die Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn (UKB) hat eine W2-Professur der Universität Bonn für Ophthalmopathologie mit Prof. Martina C. Herwig-Carl besetzt. Damit gewinnt die Augenklinik des UKB eine Expertin mit langjähriger Erfahrung in der Ophthalmopathologie sowie der klinischen und chirurgischen Versorgung von Erkrankungen des vorderen Augenabschnitts einschließlich der Lid- und Hornhautchirurgie.

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Pupillenfunktion bei Diabetikern: Amplitude und Geschwindigkeit der Kontraktion der Pupillen sind frühzeitig beeinträchtigt

Phakoemulsifikation kombiniert mit KDB-Goniotomie bei POWG und PXG: Reduziert den IOD wirksam

Verbesserung der Überlebensraten beim orbitalen Melanom: Invasive Merkmale des Tumors sowie Ki-67-Expressionsraten einbeziehen

Lesen Sie hier das aktuelle Editorial unseres Herausgebers (surgical) Dr. Detlef Holland

 
 

Europäisches Leadership-Programm: Teresa Barth ausgewählt

Prof. Teresa Barth, Geschäftsführende Oberärztin der Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Regensburg (UKR), wurde in einem kompetitiven Verfahren als einzige Augenärztin aus Deutschland für das zweijährige Leadership-Trainingsprogramm der Europäischen Gesellschaft für Ophthalmologie (SOE) ausgewählt.

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Gutachten zu Hygienemaßnahmen: Effizienter Ressourceneinsatz in Praxen

Gutachten zu Hygienemaßnahmen: Effizienter Ressourceneinsatz in Praxen

Rund fünf Prozent des gesamten Rohstoffkonsums entfallen in Deutschland auf den Gesundheitssektor. Im ambulanten Bereich stellt sich die Frage nach einer effizienteren Ressourcenverwendung unter anderem mit Blick auf die Hygienemaßnahmen. Dies geht aus einem von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Auftrag gegebenen Gutachten hervor.

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KURZMELDUNGEN:

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht richtige Ansätze in der Krankenhaustransformationsfonds-Verordnung, die unmittelbar vor Ostern in Kraft getreten ist. Als „kritisch“ gewertet wird jedoch, dass ambulante Versorgungsangebote von der Förderung ausgeschlossen bleiben.
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Angesichts zunehmender Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit in den USA hat die Else Kröner-Fresenius-Stiftung ein neues Förderprogramm ausgeschrieben. Mit diesem soll herausragenden Medizinforschenden aus den USA eine langfristige Perspektive in Deutschland gegeben werden.
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Nichtärztliches Praxispersonal spielt eine wichtige Rolle in der ambulanten medizinischen Versorgung – so lautet ein Ergebnis einer aktuellen repräsentativen GKV-Versichertenbefragung. Die Ergebnisse zeigen, dass 44 Prozent der Versicherten eine umfangreiche Unterstützung von Ärzten durch Fachkräfte für sehr sinnvoll halten.
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TERMINE:

Onlineseminar – Retina-Diagnostik für OCT- und IVOM-Anwender
7. Mai 2025
online

Dardenne OCT-Kurs – Webinar
9. Mai 2025
online

14. Dessauer Ophthalmologisches Wochenende
9.–10. Mai 2025
Dessau-Roßlau

RhEinblicke – Ophthalmologisches Update für die Praxis
10. Mai 2025
Düsseldorf

Charité Ophthalmologie Online – Entzündliche Augenerkrankungen im Kindesalter
14. Mai 2025
Berlin

37. Internationaler Kongress der Deutschen Ophthalmochirurgie
15.–17. Mai 2025
Nürnberg

 
 

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