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Liebe Leserinnen und Leser,
eine präzise Diagnose chronischer Rückenschmerzen kann sich als schwierig gestalten. Nach Angaben des Professors für Physiotherapie an der Hochschule Bochum, Daniel Belavy, stützt sich die Diagnose derzeit überwiegend auf patientenberichtete Symptome, die subjektiv und stark variabel sind. „Um fundiertere Therapieentscheidungen zu ermöglichen und Behandlungsversagen zu verringern, ist ein multimodaler, datengestützter Diagnoseansatz dringend erforderlich“, so Belavy. Deshalb verglich ein internationales Forschungsteam um den Rückenexperten mithilfe eines maschinellen Lernverfahrens verschiedene Diagnosekriterien für Rückenschmerzpatienten miteinander. Zu den Ergebnissen lesen Sie mehr in unserer Top-Meldung.
In einer Kohortenstudie aus den USA wurden die Nebenwirkungen von Gabapentin untersucht, das unter anderem auch bei der Therapie chronischer Rückenschmerzen verschrieben wird, und dessen Einsatz mit kognitiven Risiken verbunden ist. Die Studienergebnisse bestätigten, dass eine regelmäßige Einnahme innerhalb von zehn Jahren nicht nur zu erhöhten kognitiven Beeinträchtigungen, sondern auch zu einer um 29 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Demenz.
Informieren Sie sich zudem über den Zusammenhang zwischen Obstruktiver Schlafapnoe und Knochenmineraldichte, ein Forschungsprojekt aus Sachsen, das zur Fehlerminimierung im OP führen soll, sowie Tipps und Indikationen zur Fraktursonographie bei Kindern von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendchirurgie.
Eine interessante Lektüre und schöne Woche wünscht Ihnen
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