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Liebe Leserinnen und Leser,
es war zu erwarten: Kaum waren am Dienstag in der vergangenen Woche die Vorschläge der Finanzkommission zu möglichen Einsparungen im Gesundheitssystem auf dem Tisch, kam auch schon Gegenwind und Detailkritik aus allen Ecken. Bereits im vergangenen Newsletter haben wir über die Warnung des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) vor „massiven Einschränkungen“ in der ambulanten Patientenversorgung berichtet. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGOU) hat nun einen weiteren Reformvorschlag kritisiert: Eine verpflichtende Zweitmeinung vor Knie- und Hüftgelenkersatz führe zu mehr Bürokratie. Mit dem Zertifizierungssystem von EndoCert sei längst die Qualitätssicherung in der Endoprothetik verankert und müsse nur ausgeweitet werden, so ihr Gegenvorschlag.
Neben dieser gesundheitspolitischen Diskussion informieren wir Sie in unserem Newsletter zu einigen interessanten Aspekten der Schmerzmedizin: In einem Interview mit dem Präsidenten der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG) erfahren Sie, wie Patienten mit chronischen Rückenschmerzen zukünftig von einer verstärkten interdisziplinären Zusammenarbeit profitieren sollen. Interessant sind auch Ergebnisse von zwei Studien aus den USA: Die eine zeigt auf, wie Erwartungen den Schmerz beeinflussen können. In der zweiten Studie wurde festgestellt, dass Patienten nach einer Beinamputation, mit drei Arten von Schmerz zu kämpfen haben.
Eine aufschlussreiche Lektüre dieser und weiterer Themen sowie eine schöne Woche wünscht Ihnen
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