Ausgabe 11/2026

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Dienstag, 10. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

am vergangenen Sonntag fand der Internationale Frauentag statt. Medizinische Fachgesellschaften haben den Tag genutzt, um auf die Anliegen von Patientinnen und Ärztinnen hinzuweisen. So hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) am Beispiel von Schulter­behandlungen auf Unterschiede zwischen den Geschlechtern hingewiesen und eine geschlechtersensible Medizin eingefordert. Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten (BDA) wiederum hat eine neue „Checklinste Schwangerschaft“ vorgestellt, anhand derer ein sicheres Arbeiten von Ärztinnen im OP gewährt werden soll.

Die meisten Menschen mit entzündlich rheumatischen Erkrankungen können auf eine sichere Grippeimpfung vertrauen. Dies hat die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) vermeldet und auf eine entsprechende Studie verwiesen.

Lesen Sie zudem über Spannendes aus der Forschung: In der Schweiz arbeiten Wissenschaftler an einem neuartigen Hydrogel, das in Zukunft als Knochenimplantat genutzt werden könnte. An der Deutschen Sporthochschule wiederum möchte man intelligente Assistenzsysteme entwickeln, die belastende Überkopf-Arbeiten in der Industrie erleichtern sollen.

Diese und weitere interessante Themen finden Sie im heutigen Newsletter.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen




   Ihr
   Harald Raabe

 

 
 
Erwartung nach Schulterbehandlung: Alltag ist für Frauen wichtiger, Sport für Männer

Erwartung nach Schulterbehandlung: Alltag ist für Frauen wichtiger, Sport für Männer

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März fordert die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) Geschlechterunterschiede in der Medizin stärker zu berücksichtigen. Ein Beispiel sind die unterschiedlichen Erwartungen von Frauen und Männern nach Schulterbehandlungen.

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Osteoporose-Behandlung: Starke Sequenz macht den Unterschied

In Deutschland wird Osteoporose unzureichend oder gar nicht behandelt. Rund 76 % der Frauen mit hohem Risiko für eine osteoporotische Fraktur erhalten keine spezifische Therapie.1 Eine Sequenztherapie beginnend mit EVENITY® (Romosozumab) gefolgt von einem Antiresorptivum kann besonders effektiv sein.2 

Pflichttext | Referenzen

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Grippeimpfung bei Rheuma: Neue Studie zeigt hohe Sicherheit und guten Schutz

Die Grippeimpfung ist für Menschen mit Rheuma sicher und gut verträglich. Das zeigt eine neue bundesweite, prospektive Langzeitstudie mit 633 Betroffenen aus ganz Deutschland, die die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) unterstützt hat.

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Ist das Knochenimplantat der Zukunft ein neuartiges Hydrogel?

Ist das Knochenimplantat der Zukunft ein neuartiges Hydrogel?

Forschende aus der Schweiz haben ein Hydrogel entwickelt, das überwiegend aus Wasser und einem Polymernetzwerk besteht. Mit Laserlicht lässt es sehr schnell zu einem Material mit mikroskopisch feinsten Strukturen verfestigen, die von knochenbildenden Zellen gut besiedelt werden können. Als Knochenimplantat könnte es die Heilung von Knochenbrüchen verbessern.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Einfluss des Body-Mass-Index und radiologischer Parameter auf Komplikationen und Operationszeiten in der Hüft-Totalendoprothetik beim Vergleich von anterioren und posterolateralen Zugängen.
J Arthroplasty 9.2.2026.

Graphitschäfte reduzieren die Aktivität der Unterarmmuskulatur beim Golfspielen – eine prospektive Fallserie mit 40 rechtshändigen Amateur- und Profigolfern.
BMC Musculoskelet Disord 11.2.2026.

Vergleich zwischen Hemiarthroplastik mit Aortentransplantat und inverser totaler Schulterarthroplastik nach proximaler onkologischer Resektion des Humerus. Eine Single-Center retrospektive Kohortenstudie.
J Shoulder Elbow Surg 9.2.2026.

 
 

Forschung zu Exoskeletten im Arbeitsalltag

Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt untersucht kognitiv-motorische Effekte bei Überkopf-Arbeiten.

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Bewegungsdaten von Musikern: Digitale Unterstützung für die Physiotherapie

Bewegungsdaten von Musikern: Digitale Unterstützung für die Physiotherapie

Wie lassen sich die komplexen Informationen aus Bewegungsanalysen von Musikern so aufbereiten, dass sie in der Physiotherapie bei Diagnostik und Therapieplanung helfen? Wie digitale Technologien hier unterstützen können, zeigt eine Promotionsarbeit.

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PANORAMA:

Zum Internationalen Frauentag stärkt der BDA mit neuen Empfehlungen und einer Checkliste schwangere und stillende Ärztinnen im OP-Saal.
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Regionale TraumaNetzwerke beteiligten sich an der Nato-Bündnisfall-Übung „Medic Quadriga 2026“. Das „Weißbuch 3K“, das die Voraussetzungen für die chirurgische Versorgung in Krise, Katastrophe und Krieg darstellt, soll im April der Politik übereicht werden.
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Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie fordert, dass die Primärversorgung auf digitalen Systemen zur Ersteinschätzung aufbauen muss.
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Gesundheitspolitik soll die Bedeutung der Hilfsmittelversorgung mehr berücksichtigen, forderten die beiden MedTech- und Hilfsmittel-Verbände BVMed und Eurocom in Berlin.
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TERMINE:

AE-Online-Kompaktkurs Neue Technologien und Robotik
17.–18. März 2026
Online

AE-Masterkurs Hüfte
26.–27. März 206
Nürnberg

DGOOC Kurs – Schulter – Berlin
26.–27. März 206
Berlin

Kniegelenknahe Osteotomien 2026
26.–28. März 2026
Bad Staffelstein

74. Jahrestagung der VSOU
16.–18. April 2026
Baden-Baden

 
 

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