Ausgabe 51/2025

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Dienstag, 16. Dezember 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu, und damit flammt auch jährlich die Diskussion über die Notwendigkeit des Silvesterfeuerwerks auf. Was für die einen eine unverzichtbare schöne Tradition ist, ist für die anderen eher umweltbelastend oder hoch gefährlich. Seit Jahren schon warnt die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) vor den Gefahren von Raketen, Knallern und Böllern und legt in diesem Jahr nochmals nach. Die Erfahrungen aus den Notfallaufnahmen der Silvesternacht 2024/2025 hätten gezeigt, dass immer häufiger „bombenartige Sprengkörper“ zum Einsatz kommen, mit verheerenden Verletzungsfolgen. Die DGOU kritisiert daher nicht nur scharf, das „Versäumnis von Politik und Behörden, tragfähige Konzepte und Alternativen für mehr Sicherheit zu entwickeln“, sondern gibt auch zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Feuerwerk. Mehr dazu in unserer Top-Meldung.
Kinder im Schulalter verletzen sich häufig an den oberen Extremitäten. Ist in der Folge eine ambulante Notfalloperation notwendig, erfolgt diese zumeist unter tiefer Sedierung oder Vollnarkose. Dass auch eine Regionalanästhesie möglich ist, zeigt eine Studie aus Frankreich.
Informieren Sie sich zudem über eine Beobachtungsstudie zum perioperativen Einsatz von Opioiden in einer Patientenkohorte aus 392 chirurgischen Stationen in Deutschland und über Forschungsarbeiten zur Kniearthrose.
Eine interessante Lektüre und schöne Woche wünscht Ihnen




   Ihr
   Harald Raabe

 

 
 
Von Feuerwerk zu Sprengkörpern: Verletzungsmuster gehen weit über das Übliche hinaus

Von Feuerwerk zu Sprengkörpern: Verletzungsmuster gehen weit über das Übliche hinaus

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) warnt im Hinblick auf die Erfahrungen der Silversternacht 2024/2025 vor einer gefährlichen Entwicklung der Verletzungen durch Sprengkörper und kritisiert Versäumnisse bei Politik und Verwaltung.

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Kasuistik: hoch-aktive axSpA trotz normaler CRP-Werte

Prof. Dr. Baraliakos (Ärztl. Direktor Rheumazentrum Ruhrgebiet) stellt einen axSpA-Patienten (m, 40 Jahre) vor. Zunächst zeigte der Patient ein gutes Ansprechen auf einen TNFi - bis die Wirkung nachließ. Der CRP-Wert lag im Normbereich. Er war regelmäßig arbeitsunfähig und isolierte sich zunehmend sozial. Schauen Sie sich an, wie Ihr Kollege den Patienten behandelt hat.

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Frühe postoperative Opioidverabreichung und schmerzbezogene Patient-Reported-Outcomes

Nur wenige klinische Studien haben bislang die Wirksamkeit von Opioiden in frühen postoperativen Phasen untersucht, wobei besonders die Frage zum Risiko-Nutzen-Verhältnis der perioperativen Opioidanalgesie umstritten ist.

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JUBBONTI® – Neues Denosumab-Biosimilar zur Osteoporose*-Therapie

Mit JUBBONTI® bringt Sandoz/Hexal ein Denosumab-Biosimilar auf den Markt, das eine vergleichbare Wirksamkeit1 und Sicherheit1 wie das Referenzbiologikum2,3 bietet – und das ab 15.12.2025 für die PKV Patienten mit einem Preisabschlag von -70 % im Vergleich zum Erstanbieter-AVP4 vom 01.12.2025. Hergestellt in Europa5 und Partner in allen entsprechend ausgeschriebenen GKV-Rabattverträgen.6

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Regionalanästhesie bei ambulanten Notfalloperationen an den oberen Extremitäten bei Kindern im Schulalter?

Regionalanästhesie bei ambulanten Notfalloperationen an den oberen Extremitäten bei Kindern im Schulalter?

Die periphere Regionalanästhesie wird bei Kindern selten als alleinige Anästhesietechnik eingesetzt und oft mit einer tiefen Sedierung oder Vollnarkose zu analgetischen Zwecken kombiniert. Ärzten aus Frankreich zufolge ist ein Notfalleingriff im Wachzustand jedoch möglich.

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Conexxence®: das neue Denosumab-Biosimilar
für starke Knochen

CONEXXENCE eröffnet mehr Patient:innen den Zugang zu einer wirksamen Osteoporosetherapie mit Denosumab. Die bioäquivalente Alternative zu Prolia® macht einen unkomplizierten Switch bei identischem Injektionsintervall möglich.1-3 Die Fertigspritze mit dünnerer 29G-Nadel1 und automatischem Nadelschutz unterstützt eine angenehme, benutzerfreundliche Anwendung – für starke Knochen für die Zukunft Ihrer Patient:innen.

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Schmerzphänotypen bei Kniearthrose: Identifizierung ist unerlässlich für präzise Behandlungsstrategien

Auf der Basis eines neuen Kassifizierungsschemas führen Experten aus China Implikationen und Empfehlungen für Ursachen-basierte Behandlungen von Patienten mit Gonarthrose auf.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Behandlungsmuster von Romosozumab bei postmenopausalen Frauen mit schwerer Osteoporose in Dänemark: Ergebnisse der ROmosozumab in Scandinavia Real-World Evidence Study (ROSES).
Osteoporos Int 19.11.2025.

Müssen alle diaphysären Frakturen des ersten Mittelfußknochens operiert werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen?
Injury 2025;56:112887.

Die offene Reposition von Mittelfußfrakturen ist mit einem sichereren Risikoprofil verbunden als die perkutane Fixierung.
J Foot Ankle Surg 18.11.2025.

 
 
 
Konditionierte Schmerzmodulation: Bei Kniearthrose beeinträchtigt

Konditionierte Schmerzmodulation: Bei Kniearthrose beeinträchtigt

Patienten mit Kniearthrose scheinen eine beeinträchtigte konditionierte Schmerzmodulation, aber eine erleichterte Schmerzempfindung aufzuweisen. Dies könnte auf eine zentrale Sensibilisierung hinweisen.

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PANORAMA:

Wie lassen sich trotz kleiner Stichproben wissenschaftlich valide Ergebnisse gewinnen? Ein Statistik-Projekt am Campus Remagen der Hochschule Koblenz widmet sich dieser Frage.
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat eine neue stellvertretende Vorstands­vorsitzende: Die Juristin und Leiterin der Rechtabteilung Claudia Reich löst Andreas Wagner ab.
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Die eigene Praxis ist noch kein Auslaufmodell: Laut einer Umfrage des Zentralinstituts für die Kassenärztliche Versorgung planen 40 Prozent der angestellten Ärzte bis 35 Jahre, sich niederzulassen, bei den 35- bis 39-Jährigen ist es jeder Dritte.
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Infektionsschutz per Bluetooth: Digitale Transponder für Patienten, Geräte und Räume sollen im Siloah-Krankenhaus in Hannover Kontakte erfassen und so dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen.
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TERMINE:

Mehr Bewegung im Team als im Gelenk? Fluktuation verhindern. Mitarbeiter binden.
7. Januar 2026
online

Experte/Expertin für Ergonomie und Rückengesundheit Manuelle Medizin: Grundkurs Modul I – Wirbelsäule 1
9. - 11. Januar 2026
Bremen

DIGEST-Fachkundekurs Modul 1: Basiskurs/Physik & ESWT an Knorpel und Knochen
16. - 17. Januar 2026
Wien, Österreich

VLOU-Workshop
16. - 17. Januar 2026
Berlin

DGOOC-Kurs – Wirbelsäule – Berlin
22. - 24 Januar 2026
Berlin

 
 

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