Ausgabe 12/2026

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Dienstag, 17. März 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

Laser schneiden kontaktlos und präzise – damit sind sie eigentlich ideale chirurgische Werkzeuge. Außer es soll Knochen geschnitten werden, denn bei harten Geweben schneiden sie bisher nicht tief genug. Jetzt haben Forschende der Universität Basel einen neuen chirurgischen Laser entwickelt, der Knochen schneller und tiefer schneiden kann als herkömmliche Systeme. Wie das Team zeigen konnte, sind Schnitte bis zu einer Tiefe von 4,5 cm möglich. Einsatzbereit ist der Laser allerdings noch nicht, so lässt etwa die Geschwindigkeit noch zu wünschen übrig.

Um im Ernstfall einsatzbereit zu sein, haben sich Anfang März die regionalen TraumaNetzwerke Berlin und Brandenburg an der Nato-Bündnisfall-Übung „Medical Quadriga 2026“ beteiligt. Dabei wurde die gesamte Rettungskette simuliert – vom Verwundetentransport im Einsatzgebiet bis zur abschließenden Weiterverteilung in deutsche Kliniken. Erkenntnisse aus der Übung sollen ausgewertet und den Kliniken der TraumaNetzwerke zur Verfügung gestellt werden.

Weitere Details zu diesen beiden Themen lesen Sie in unserem Newsletter. Außerdem hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung eine Auswertung zur Zahl der Praxisärzte vorgelegt: Demnach ist die Zahl der Ärzte leicht gestiegen, allerdings hat sich auch der Trend zu Teilzeit und flexiblem Arbeiten verstärkt. Untern Strich gibt es also nicht mehr Behandlungskapazitäten.

Eine schöne Woche wünscht Ihnen




   Ihre
   Dr. Judith Amann

 

 
 
Neuer Rekord: Laser schneidet Knochen tiefer als bisher

Neuer Rekord: Laser schneidet Knochen tiefer als bisher

Laser schneiden kontaktlos und präzise – ideal für die Chirurgie. Das Problem: Bei harten Geweben wie Knochen sind sie zu langsam und schneiden nicht tief genug. Forschende der Universität Basel zeigen nun, wie sie mit einem chirurgischen Laser deutlich tiefer und schneller schneiden können als mit bisherigen Lasersystemen.

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Verletztenversorgung bei NATO-Bündnisfall-Übung: Verzahnung militärischer und ziviler Strukturen

Die regionalen TraumaNetzwerke (TNW) Berlin und Brandenburg bringen ihre fachliche Expertise aktiv in die Nato-Bündnisfall-Übung „Medic Quadriga 2026“ ein. Sie findet in dieser Woche in Berlin statt, vermeldet die DGOU. Das in Arbeit befindliche „Weißbuch 3K“, das die Voraussetzungen für die chirurgische Versorgung in Krise, Katastrophe und Krieg darstellt, soll im April der Politik übereicht werden.

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Mehr Praxisärzte – aber auch mehr Patientenzeit?

Mehr Praxisärzte – aber auch mehr Patientenzeit?

Die Zahl der Praxisärzte steigt kontinuierlich. Trotzdem steht die Versorgung unter Stress, und Versicherte müssen warten. Dabei sollen Hausärzte eine noch wichtigere Rolle bekommen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Jüngste Fortschritte in der orthopädischen Chirurgie: Eine systematische Übersicht über Navigation, Robotik und Augmented Reality. J Orthop Res, 06.02.2026

Die Kürettage von Knochen ist mit einem vakuumunterstützten Knochenharvester effizienter als mit herkömmlichen Küretten. BMC Musculoskelet Disord, 12.02.2026

Evaluation und Behandlung von Kniegelenkluxationen. J Am Acad Orthop Surg 2026 Feb 15;34(4):e477–e487.

 
 

Umbrella-Review: Opioide lindern viele akute Schmerzen nur kurzfristig

Eine neue Übersicht über 59 systematische Reviews verdeutlicht, dass Opioide bei vielen akuten Schmerzzuständen nur eine geringe und kurzfristige Linderung bewirken – bei einigen zeigen sie keinen klaren Vorteil gegenüber Placebo.

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Mit KI gegen chronische Rückenschmerzen: DGS-Präsident Richard Ibrahim im Interview

Mit KI gegen chronische Rückenschmerzen: DGS-Präsident Richard Ibrahim im Interview

Rückenschmerzen sind nach wie vor die häufigste Form chronischer Schmerzen in Deutschland. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) nutzt den Tag der Rückengesundheit am 15. März, um für eine bessere Prävention und Versorgung zu sensibilisieren. 

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PANORAMA:

Das Bundeskabinett hat einen Kabinettsentwurf für ein Medizinregistergesetz vorgelegt, es soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für Medizinregister schaffen. Auch eine Koordinierungsstelle ist vorgesehen.
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Wie gut ist die chirurgische Ausbildung in Deutschland? Das wird bislang kaum systematisch erfasst. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie will das ändern und schlägt Qualitätsindikatoren vor.
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Die Finanzlage der Gesetzlichen Krankenkassen hat sich im vergangenen Jahr leicht verbessert, bleibt aber angespannt. Für das nächste Jahr rechnet Gesundheitsministerin Nina Warken mit Finanzierungslücken in zweistelliger Milliardenhöhe.
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Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März machte die DGOU darauf aufmerksam, dass auch starke Schmerzen meist gut behandelbar sind. Angepasste, regelmäßige Aktivität ist dabei besonders wichtig.
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TERMINE:

AE-Masterkurs Hüfte
27.–28. März 206
Nürnberg

DGOOC Kurs – Schulter – Berlin
26.–27. März 206
Berlin

Kniegelenknahe Osteotomien 2026
26.–28. März 2026
Bad Staffelstein

74. Jahrestagung der VSOU
16.–18. April 2026
Baden-Baden

36. Fortbildungsseminar Handchirurgie der DGH
24. April 2026
Bonn

 
 

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