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Liebe Leserinnen und Leser,
mit einer neuen Methode, die an der Universität des Saarlandes entwickelt wurde, gelingt es, die Knochenheilung von außen durch die Haut via LED- und Laser-Licht zu kontrollieren. Dies geschieht laut Prof. Bergita Ganse über handelsübliche Messgeräte, die eigentlich für Untersuchungen der Haut und Muskulatur auf dem Markt sind. Anhand von Schienbeinbrüchen konnten die Expertin und ihr Team diese Methode belegen. „Unsere Methode soll das Röntgen nicht ersetzen. Sie komplettiert als zusätzliche, schnelle Kontrolle dort, wo heute im Heilungsverlauf große blinde Flecken sind“, so Ganse, die die Werner Siemens-Stiftungsprofessur für innovative Implantatentwicklung auf dem Medizin-Campus in Homburg innehat.
Unverzichtbar für die Heilung vieler Frakturen ist der Einsatz von Schrauben, die unter Belastung aber auch versagen können. Forschende unter der Leitung der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften in Krems, Österreich, haben ein Modell entwickelt, das es erlaubt, die Implantation von Schrauben sicherer zu planen und somit spätere mögliche Komplikationen zu vermeiden.
Lesen Sie zudem über die besondere Herausforderung der Diagnostik und Therapie entzündlich-rheumatischer Erkrankungen im Alter am Beispiel der Rheumatoiden Arthritis, über eine neue Studie zum Langzeitüberleben bei Sarkomen sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Krebstherapie und weitere Themen.
Eine interessante Lektüre und eine schöne Woche wünscht Ihnen
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