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Ein „unsichtbares“ Symptom rückt in den Fokus: ms‑kognition.de |
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– Kognitive Fähigkeiten erhalten. Von Anfang an.
– „Cognitive PIRA“: Kognitive Einschränkungen unabhängig von Schüben
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Kongress aktuell: DGN-Symposium am 13.11. – jetzt vormerken! |
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Ein „unsichtbares“ Symptom rückt in den Fokus: ms‑kognition.de
Kognitive Einschränkungen bei MS sind häufig: Bis zu 2/3 der MS-Patienten sind davon betroffen.1 Das Symptom kann bereits früh im Krankheitsverlauf auftreten und ist in den meisten Fällen unabhängig von Schüben („cognitive PIRA“).1,2 Die Lebensqualität und Erwerbsfähigkeit von MS-Patienten kann durch kognitive Einschränkungen beeinträchtigt sein – dennoch werden sie im Praxisalltag bisweilen unterschätzt.3,4 Auf ms‑kognition.de soll das unsichtbare MS-Symptom in den Fokus gerückt werden. Die Vision: Kognitive Fähigkeiten erhalten. Von Anfang an.
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Kognitive Fähigkeiten erhalten. Von Anfang an.
Für die orale Impulstherapie mit Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD®) zeigten Langzeitdaten eine nachhaltige Stabilisierung oder Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten.5 Bei ca. 88 % der untersuchten Patienten mit schubförmiger MS (RMS, n=219)a waren 4 Jahre nach Therapiebeginn die kognitiven Fähigkeiten erhalten, definiert als stabile oder verbesserte Werte im SDMT (Symbol Digit Modalities Test, 8-Punkte-Differenz, Abb.).5 79 % wiesen verbesserte oder stabile SDMT-Werte bei Verwendung einer 4-Punkte-Differenz als Schwellenwert auf.5 Eine Differenz von 4 Punkten im SDMT gilt als klinisch relevant, insbesondere auf Gruppenebene, während eine 8-Punkte-Differenz eine für den einzelnen Patienten individuell bedeutsame und aussagekräftigere Veränderung darstellt.6–8
Abb. 1: Bei ca. 88 % der Patienten blieben die kognitiven Fähigkeiten auch nach 4 Jahren erhalten. Modifiziert nach [5].
Zudem zeigte sich eine positive Korrelation zwischen der kognitiven Leistungsfähigkeit (SDMT) und dem Hirnvolumen, insbesondere der grauen und tiefgrauen Substanz (n=270).9 Die Hirnatrophierate lag während eines 2-jährigen Studienzeitraums bei ca. 0,4 % jährlich und war damit vergleichbar mit der Allgemeinbevölkerung.9 Gleichzeitig blieben die kognitiven Fähigkeiten bei 96 % der Patienten erhalten.9 Strukturelle Veränderungen im Gehirn stellen starke Korrelate zu kognitiven Einschränkungen dar und können als Surrogatmarker für das Symptom dienen. Besonders korrelieren kognitive Defizite mit einer Atrophie der tiefen Hirnregionen, z. B. des Thalamus.10–13
Mehr zu diesen und weiteren Daten zu Cladribin-Tabletten und der Wirksamkeit der oralen Impulstherapie nicht nur im Hinblick auf die kognitiven Fähigkeiten, sondern u. a. auch auf die jährliche Schubrate, NEDA-3, schubunabhängige Progression und die Lebensqualität finden Sie in einem aktuellen Übersichtsartikel.5,14,15
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„Cognitive PIRA“: Kognitive Einschränkungen unabhängig von Schüben
Körperliche Verschlechterungen können bei MS auch außerhalb von Schüben auftreten – durch schubunabhängige Krankheitsprogression (PIRA). Dass dies in einem hohen Maße auch auf kognitive Einschränkungen zutreffen kann, zeigt eine aktuelle Analyse.2 In diese waren Patienten mit schubförmig-remittierender MS (RRMS; n=336) eingeschlossen. Die kognitiven Fähigkeiten der Patienten wurden anhand standardisierter Tests (SDMT, CVLT-II, BVMT-R)b erfasst, die im Sinne einer erhöhten Validität zusätzlich angepasst wurden. Für den SDMT galt demnach eine 8-Punkte-Differenz als aussagekräftige Veränderung (anstelle der in klinischen Studien häufig genutzten 4-Punkte-Differenz).2
Dabei konnte gezeigt werden, dass bei ca. 90 % der Patienten, die von kognitiven Einschränkungen betroffen waren, diese schubunabhängig auftraten.2 Das Symptom stellte sich zudem zu 68 % als unabhängig von körperlichen Symptomen heraus, wie sie anhand der EDSS (Expanded Disability Status Scale) erfasst wurden.2 Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass diese Ergebnisse das Konzept „cognitive PIRA“ untermauern sowie die Notwendigkeit routinemäßiger Kognitionstests hervorheben.2
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Kongress aktuell
DGN-Symposium am 13.11. – jetzt vormerken!
Heute schon an morgen denken: Wer Therapiesequenzen früh plant, kann Wirksamkeit, Sicherheit sowie patientenbezogene Faktoren berücksichtigen und unnötige Wechsel vermeiden. In einem Symposium beleuchten Dr. Melanie Schütte (Düsseldorf), Prof. Dr. Thomas Skripuletz (Hannover), Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz (Essen) und Dr. Birte Elias-Hamp (Hamburg) unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Ralf Gold (Bochum) die folgenden Schwerpunktthemen rund um nachhaltige Therapieentscheidungen bei MS:
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Einfluss von Biomarkern |
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Therapiesequenzen |
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Langzeit-Therapiemanagement |
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Patienten im Zentrum der Therapieentscheidung |
Das Symposium findet im Rahmen des DGN-Kongresses im City Cube Berlin statt:
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13.11.2025, 16.30–18.00 Uhr |
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Raum M 1–2 |
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a.
MAVENCLAD® wird angewendet zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit hochaktiver schubförmiger Multipler Sklerose (MS), definiert durch klinische oder bildgebende Befunde.16
b.
SDMT: Symbol Digit Modalities Test; CVLT-II: California Verbal Learning Test, 2. Auflage, BVMT-R: Brief Visospatial Memory Test – Revised
1. Hemmer B et al., S2k-Leitlinie; Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN).
2. Fuchs TA et al., Mult Scler. 2024;30(11–12):1468–1478.
3. Penner IK, Acta Neurol Scand. 2016;134 Suppl 200:19-23.
4. Penner IK et al., Eur J Neurol. 2025, 32:e16234.
5. De Stefano N et al., ECTRIMS 2024 [P349].
6. Weinstock Z et al., Mult Scler. 2022;28(7):1101–1111.
7. Castrogiovanni N et al., Neurology. 2023;101(1):e1–e11.
8. Strober LB et al., Mult Scler Relat Disord. 2022;57:103405.
9. De Stefano N et al., EAN 2025 [EPR-275].
10. Penner IK, Dtsch Arztebl. 2017;114:[12].
11. Christodoulou C et al., Neurology. 2003;60(11):1793-1798
12. Hebert JR et al., Front Neurol. 2022;13:1051538
13. Calabrese M et al., Arch Neurol. 2009;66(9):1144-1150
14. De Stefano N et al., ECTRIMS 2024 [P326].
15. Langdon D et al., ACTRIMS 2025 [P321].
16. Fachinformation MAVENCLAD®, aktueller Stand.
Pflichttext MAVENCLAD®
Merck Healthcare Germany GmbH, Waldstraße 3, 64331 Weiterstadt, Deutschland
DE-MAV-02255 – Stand 09/2025
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