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Liebe Leser*innen,
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auf dem diesjährigen AAN, der vom 18. – 22. April in Chicago stattgefunden hat, wurden neue Daten der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS zum Anti-CD20-Antikörper Ofatumumaba präsentiert. Diese bestätigen das konsistent günstige Sicherheitsprofil von Ofatumumab über den Beobachtungszeitraum von bis zu acht Jahren – sowohl bei kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) als auch in der Gesamtpopulation1. Ofatumumab wird einmal monatlichc durch die Patient*innen selbstd, e subkutan appliziert2. |
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Auf einen Blick
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Ofatumumab-Erstlinientherapie: nach 2 Jahren rund 9 von 10 kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen frei von Krankheitsaktivität
In der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS führte die hocheffektive Therapie (high-efficacy therapy; HET f) mit Ofatumumab sowohl in der Subgruppe der kürzlich diagnostizierten b, therapienaiven RMS-Patient*innen als auch in der Gesamtpopulation über den Beobachtungszeitraum von bis zu sieben Jahren zu einer nachhaltigen Reduktion der Krankheitsaktivität 3,4.
Unter kontinuierlicher Ofatumumab-Therapie (OMB-OMB-Gruppe) waren nach zwei Jahren
89,4 % der kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen mit aktiver RMS frei von Krankheitsaktivität (NEDA-3; No Evidence of Disease Activity: keine Schübe/Behinderungsprogression/MRT-Aktivität). In der Gruppe, die erst im Laufe der Studie von Teriflunomid auf Ofatumumab umgestellt wurde, waren es lediglich 35,8 % (TER-OMB-Gruppe)3. Von den Patient*innen, die eine Erstlinientherapie mit Ofatumumab erhielten, erfüllten nach sieben Jahren immer noch 95,8 % die NEDA-3-Kriterien3. Auch in der Gesamtpopulation waren 9 von 10 Patient*innen, die durchgängig mit Ofatumumab behandelt wurden, in Jahr sieben weiterhin frei von Krankheitsaktivität (NEDA-3)4. |
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Konsistentes Sicherheitsprofil über bis zu acht Jahre
Neue Ergebnisse der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS zur Sicherheit der Ofatumumab-Therapie liegen für den Beobachtungszeitraum von bis zu acht Jahren vor1. Sowohl in der Gesamtpopulation (n = 2.531) als auch in der Gruppe der kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen (n=546) wurden für den Beobachtungszeitraum von bis zu acht Jahren keine neuen Sicherheitssignale beobachtet. Das Sicherheitsprofil war mit dem bisher bekannten konsistent1. |
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IgG-Antikörper über acht Jahre im Normbereich stabil
Die IgG (Immunglobulin G)-Spiegel blieben bei 97,4 % der kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen, die kontinuierlich mit Ofatumumab behandelt wurden, über den Beobachtungszeitraum von bis zu acht Jahren im Normbereich stabil (Abb. 1)1. |
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Abb. 1: Offene Verlängerungsstudie ALITHIOS: Bei den kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen blieben die IgG-Spiegel unter der Ofatumumab-Erstlinientherapie über den Zeitraum von bis zu acht Jahren stabil, LLN: Lower Limit of Normal (modifiziert nach1 |
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Auch in der Gesamtpopulation blieben die IgG-Spiegel bei 96,5 % der Patient*innen zu allen Messzeitpunkten stabil im Normbereich (Abb. 2)1. |
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Abb. 2: Offene Verlängerungsstudie ALITHIOS: In der Gesamtpopulation blieben die IgG-Spiegel unter der kontinuierlichen Ofatumumab-Therapie über den Zeitraum von bis zu acht Jahren stabil, LLN: Lower Limit of Normal (modifiziert nach 1). |
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Niedrige Raten schwerer Infektionen
Auf klinischer Ebene korrelierten die niedrigen Raten schwerer Infektionen (serious infections; SI) sowohl in der Gesamtpopulation (EAIRg 0,80) als auch in der Gruppe der kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen (EAIRg 0,66) mit dieser Beobachtung. Die expositionsadjustierte Inzidenz schwerer Nebenwirkungen (adverse events; AE), darunter opportunistische Infektionen und maligne Erkrankungen, blieb im Beobachtungszeitraum von bis zu acht Jahren konsistent mit der in den Zulassungsstudien ASCLEPIOS I und II1. Der überwiegende Teil der Patient*innen wies Lymphozytenwerte (72,6 % in der Gesamtpopulation und 82,0 % in der Gruppe der kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen) sowie Neutrophilenwerte (81,5 % in der Gesamtpopulation und 83,7 % in der Gruppe der kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen) oberhalb der Lower Limit of Normal (LLN) auf1.Dabei blieb die Inzidenz maligner Erkrankungen von Ofatumumab-Patient*innen langfristig unter der Inzidenz in der allgemeinen MS-Bevölkerung5.
Diese 8-Jahres-Ergebnisse der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS bestätigen das langfristig günstige Sicherheitsprofil der Behandlung mit Ofatumumab und untermauern Ofatumumab als Option für die Erstlinientherapie der aktiven RMS im frühen Stadium des Krankheitsverlaufs1. |
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Fazit
Die Langzeitdaten der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS belegen die anhaltende Wirksamkeit von Ofatumumab über den Beobachtungszeitraum von bis zu sieben Jahren bei Patient*innen mit aktiver RMS3, 4.
Die aktuellsten Daten belegen zudem das konsistente Sicherheitsprofil über bis zu acht Jahre: Sowohl bei den kürzlich diagnostiziertenb, therapienaiven Patient*innen als auch in der Gesamtpopulation zeigten sich im Zeitraum über bis zu acht Jahren keine neuen Sicherheitssignale1. |
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a |
Ofatumumab ist zur Behandlung von erwachsenen RMS-Patienten mit aktiver Erkrankung, definiert durch klinischen Befund oder Bildgebung, zugelassen. |
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b |
Kürzlich diagnostiziert: Behandlungsbeginn innerhalb von 3 Jahren nach Erstdiagnose. |
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Nach einer erfolgten Initialdosis in den Wochen 0, 1 und 2. |
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d |
Die Behandlung ist durch einen Arzt oder eine Ärztin mit Erfahrung in der Behandlung neurologischer Erkrankungen einzuleiten. |
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e |
Erst nach Schulung durch entsprechend geschultes medizinisches Fachpersonal. |
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Analog [6] gemäß Wirksamkeitskategorie 3. |
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g |
Expositionsadjustierte Inzidenzraten pro 100 Patientenjahre für schwere Infektionen, ausgenommen COVID-19. |
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Literatur |
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1 |
Pardo G et al., AAN 2026, 18.–22. April, Chicago, USA, Poster P19.006 |
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2 |
Fachinformation Kesimpta® |
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3 |
Bittner S et al., ECTRIMS 2025, 24.–26. September, Barcelona, Spanien, Poster #P805 |
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4 |
Hauser S et al., ECTRIMS 2025, 24.–26. September, Barcelona, Spanien, Poster #P804 |
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5 |
Nørgaard M et al. Mult Scler Relat Disord 2019; 28: 81–85 |
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6 |
Hemmer B et al., Diagnose und Therapie der Multiplen Sklerose, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen und MOG-IgG-assoziierten Erkrankungen, S2k-Leitlinie, 2024, in: Deutsche Gesellschaft für Neurologie (Hrsg.), Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie. Online: www.dgn.org/leitlinien |
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Pflichtangaben |
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https://novartis.de/kesimpta
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 | Novartis Pharma GmbH
Sophie-Germain-Str. 10, D-90443 Nürnberg |
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