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Die Zulassung von UPLIZNA® (Inebilizumab) als Zusatzbehandlung zur Standardtherapie von erwachsenen Patienten mit gMG, die Anti-Acetylcholin-Rezeptor (AChR)-Antikörper- oder Anti-muskelspezifische Tyrosinkinase (MuSK)-Antikörper-positiv sind1, basiert auf den Ergebnissen der MINT (Myasthenia Gravis Inebilizumab Trial)-Studie.2 MINT ist die erste gMG-Studie, in der die schrittweise Reduktion von Glukokortikoiden bereits im Studienprotokoll festgeschrieben war.2 Aufgrund der teils schweren Nebenwirkungen ist die Reduktion der langfristigen Glukokortikoid-Gabe ein wichtiges Therapieziel.3 Zudem kann eine hochdosierte Glukokortikoid-Therapie die Einschätzung der Wirksamkeit der Studienmedikation beeinträchtigen.2
MINT-Studie: Schematisches Ausschleichen der Steroide über 24 Wochen
In die doppelblinde, randomisierte, Placebo-kontrollierte Phase 3-Studie MINT waren 238 positiv auf AChR- und MuSK-Antikörper getestete Patient:innen ab 18 Jahren mit einer gMG-Diagnose (Myasthenia Gravis Foundation of America [MGFA] klinische Klassifikation II, III oder IV) eingeschlossen. Die Studienteilnehmenden wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und entweder der Behandlung mit Inebilizumab 300 mg oder Placebo zugewiesen.2 Zum Zeitpunkt der Randomisierung erhielt die Mehrzahl der Patient:innen Prednison (oder Prednisonäquivalent), davon 82,2 % in einer Dosis von 5 mg täglich oder höher. Die maximal zulässige Dosis von Glukokortikoiden bei Studienbeginn betrug 40 mg pro Tag oder 80 mg jeden zweiten Tag. Nur bereits bestehende Glukokortikoid-Therapien wurden fortgeführt, eine Glukokortikoid-Initiierung während der Studie war nicht erlaubt.2
Teilnehmer:innen, die bei Studienbeginn täglich mehr als 5 mg Glukokortikoid erhielten, wurden von Woche 4 bis Woche 24 einer im Protokoll festgelegten Glukokortikoid-Reduktion unterzogen (Abb.). Die Reduktion wurde fortgesetzt, bis die Teilnehmer:innen eine Dosis ≤ 5 mg pro Tag erreichten; diese Dosis wurde für den Rest der randomisierten, kontrollierten Studienphase beibehalten.2
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